Eine Kleine Anfrage (Nr. 21/3481) wurde im Bundestag eingereicht, um Auskunft über die Organisation von IT‑Großprojekten mit Fremdpersonaleinsatz in den Finanz‑ und Sozialbehörden des Bundes zu erhalten. Die Anfrage richtet sich an die Bundesregierung und verlangt detaillierte Angaben zu vergebenen Rahmenvereinbarungen seit 2024.

Anfrageinhalt

Der Fragesteller verlangt Informationen darüber, welche Rahmenvereinbarungen für IT‑Dienstleistungen oder IT‑Projekte, bei denen externe Fachkräfte eingesetzt werden, von den beteiligten Ministerien und Behörden seit dem Jahr 2024 ausgeschrieben und vergeben wurden. Konkret werden das Bundesministerium der Finanzen (BMF), das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Bundeszollverwaltung, die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) genannt.

Betroffene Ministerien und Behörden

Die genannten Institutionen gehören zu den zentralen Trägern der Finanz‑ und Sozialverwaltung. Sie betreiben umfangreiche IT‑Infrastrukturen und führen regelmäßig Großprojekte durch, bei denen externe Spezialisten zum Einsatz kommen. Die Anfrage zielt darauf ab, die Transparenz solcher Vergaben zu erhöhen.

Hintergrund der Anfrage

IT‑Großprojekte in öffentlichen Verwaltungen gelten als besonders komplex und kostenintensiv. Der Einsatz von Fremdpersonal wird häufig gewählt, um Fachlücken zu schließen oder Projektzeiten zu verkürzen. Kritiker betonen jedoch die Notwendigkeit einer klaren Dokumentation, um mögliche Risiken für die Haushaltslage zu minimieren.

Verfahren und Fristen

Gemäß den Geschäftsordnungen des Bundestags muss die Bundesregierung innerhalb einer festgelegten Frist auf Kleine Anfragen reagieren. Die vorliegende Anfrage folgt diesem etablierten Verfahren, das den parlamentarischen Informationsaustausch sichern soll.

Veröffentlichung und Redaktion

Der Vorgang wurde von der Pressestelle des Deutschen Bundestages dokumentiert. Verantwortlich für die Veröffentlichung ist Frank Bergmann (V.i.S.d.P.), unterstützt von einem Redaktionsteam, das unter anderem Dr. Stephan Balling und Lisa Brüßler umfasst.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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