Kleine Anfrage zur digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen und ePA
Hintergrund zur ePA
Am 6. Januar 2026 hat die Grünen‑Fraktion im Bundestag eine Kleine Anfrage (21/3428) an die Bundesregierung gestellt, in der sie Informationen zur elektronischen Patientenakte (ePA) und zur digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen fordert.
Probleme bei der Nutzung
Nach Angaben der Fraktion bleibt der Nutzen der ePA für viele Versicherte bislang gering, weil die Ident‑ und Login‑Verfahren als umständlich und die Oberflächen als nutzerunfreundlich bewertet werden.
Ziele der Anfrage
Die Abgeordneten möchten von der Bundesregierung Details zu einigen komplexen technischen Verfahren erhalten, um die Ursachen für die geringe Nutzung besser nachvollziehen zu können.
Erwartete Antworten der Regierung
Erwartet wird eine Auskunft über die eingesetzten Authentifizierungs‑ und Verschlüsselungsmethoden, die Datenaustausch‑Standards sowie die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Interoperabilität.
Einordnung in die Digitalisierungsstrategie
Die Anfrage fügt sich in die übergeordnete e‑Government‑Strategie ein, die darauf abzielt, digitale Angebote im öffentlichen Sektor zu stärken und den Zugang zu Gesundheitsdaten zu vereinfachen.
Mögliche Folgen für das Gesundheitssystem
Eine optimierte digitale Infrastruktur könnte die Nutzung der ePA erhöhen, wodurch medizinische Informationen schneller verfügbar wären und die Versorgung effizienter gestaltet werden könnte.
Weiteres Vorgehen
Die Kleine Anfrage wird im zuständigen Ausschuss diskutiert, und die Bundesregierung muss innerhalb der gesetzlichen Frist schriftlich antworten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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