Am 23. Juni 2026 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage zur geplanten Einstellung des Mikrokreditfonds eingereicht. Die Anfrage richtet sich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Hintergrund des Fonds
Der Mikrokreditfonds wurde von den genannten Ministerien ins Leben gerufen, um Unternehmen, die keinen ausreichenden Zugang zu klassischen Bankkrediten haben, mit Darlehen bis zu 25.000 Euro zu unterstützen.
Umfang und Wirkung
Seit seiner Einführung wurden rund 38.000 Kredite mit einem Gesamtvolumen von über 400 Millionen Euro vergeben. Durch diese Finanzierungen wurden zehntausende Arbeitsplätze gesichert.
Ziel der Anfrage
Die Abgeordneten fordern Auskünfte über die Gründe für die geplante Einstellung des Fonds und verlangen eine Bewertung der zu erwartenden Folgen für betroffene Unternehmen und den Arbeitsmarkt.
Reaktion der Ministerien
Ein Sprecher des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erklärte, dass eine umfassende Analyse der Wirksamkeit des Fonds durchgeführt werde, bevor über eine Fortführung entschieden werde.
Ausblick
Die Ergebnisse der Anfrage sollen im Parlament diskutiert werden, um gegebenenfalls legislative Maßnahmen zu prüfen, die den Zugang zu Mikrokrediten für kleine Unternehmen sichern könnten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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