Am 21. Juli 2026 hat die Linksfraktion im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (Dokument 21/7213) eingereicht, in der sie detaillierte Auskünfte zur bundesweiten Rechenzentrumsstrategie verlangt. Ziel der Anfrage ist es, den Fortschritt beim Vorhaben zur Verdoppelung der Rechenkapazität in Deutschland transparent zu machen.
Hintergrund der Anfrage
Die Bundesregierung hat im Rahmen der Digital- und Staatsmodernisierung das Ziel formuliert, die gesamte Rechenleistung des öffentlichen Sektors bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts zu verdoppeln. Dieses Vorhaben soll durch den Bau neuer Rechenzentren sowie durch den Ausbau bestehender Einrichtungen realisiert werden.
Geforderte Informationen
Die Abgeordneten fragen nach konkreten Angaben zu den geplanten Neubauten, zu Erweiterungen bereits betriebener Rechenzentren, zur jeweiligen Rechenkapazität, zur vorgesehenen Stromanschlussleistung, zu den Betreibern und zu den Standorten. Zusätzlich soll dargelegt werden, welche Indikatoren und welche Datengrundlage die Bundesregierung verwendet, um den Fortschritt der Strategie zu messen.
Umweltbezogene Bewertung
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf der Bewertung der mit der Verdopplung der Rechenkapazität verbundenen Umwelt- und Klimaauswirkungen. Die Fraktion verlangt Auskünfte darüber, wie die Bundesregierung mögliche Emissionen, den Energieverbrauch und weitere ökologische Effekte in ihre Planungen einbezieht.
Weiteres Vorgehen
Nach Eingang der Anfrage wird das zuständige Ministerium die geforderten Unterlagen zusammenstellen und dem Parlament zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse sollen anschließend im parlamentarischen Verfahren weiter diskutiert werden, um gegebenenfalls Anpassungen an der Strategie vorzunehmen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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