Am 4. Mai 2026 hielt Kommissar Lahbib im Rahmen einer Rede vor dem Europäischen Parlament in Brüssel eine Übersicht über die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Mission der Europäischen Kommission in das Great‑Lakes‑Gebiet in Afrika vor.
Hintergrund der Mission
Die Delegation reiste im April 2026 in mehrere Städte, darunter Goma, um die aktuelle Lage hinsichtlich Sicherheit, humanitärer Bedürfnisse und politischer Stabilität zu evaluieren.
Beobachtungen vor Ort
In Goma besichtigte Kommissar Lahbib ein lokales Krankenhaus, das nach eigenen Angaben mit einem akuten Mangel an medizinischer Ausrüstung und Personal konfrontiert sei. Weiterhin berichtete er von eingeschränktem Zugang zu sauberem Trinkwasser und von einer hohen Zahl an Binnenvertriebenen.
Sicherheitslage
Die Analyse der Mission identifizierte das Fortbestehen von bewaffneten Gruppen in Grenzgebieten, die das Risiko von Gewaltausbrüchen erhöhen. Gleichzeitig wurde ein Rückgang der offenen Konflikte im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet, jedoch blieben sporadische Zusammenstöße bestehen.
EU‑Reaktionen
Mitglieder des Europäischen Parlaments begrüßten die detaillierten Schilderungen und forderten eine Verstärkung der humanitären Hilfe sowie eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, insbesondere der Afrikanischen Union.
Ausblick und nächste Schritte
Kommissar Lahbib kündigte an, dass die Europäische Kommission in den kommenden Wochen ein Politikpapier erarbeiten werde, das konkrete Finanzierungsmaßnahmen und diplomatische Initiativen enthält. Die Delegation plant zudem, im nächsten Quartal eine Folgemission durchzuführen, um die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen zu überwachen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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