Kommissionspräsident skizziert EU‑Strategie für 2026 in Brüssel
In Brüssel hat der Präsident der Europäischen Kommission am 5. Februar 2026 eine Rede gehalten, in der er die künftigen strategischen Schwerpunkte der Union darlegte. Der Redner betonte die Notwendigkeit, Wirtschaftswachstum, digitale Transformation und Klimaschutz stärker zu verknüpfen, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern.
Wirtschaftliche Prioritäten
Der Präsident stellte die geplante Erweiterung des Investitionsprogramms vor, das laut Angaben der Kommission bis zu 200 Milliarden Euro für innovative Unternehmen bereitstellen soll. Ziel sei es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zu stärken und die Wertschöpfungsketten innerhalb der EU zu festigen.
Digitale Agenda
Im digitalen Bereich kündigte die Kommission die Einführung neuer Regelungen zur Förderung von Künstlicher Intelligenz an. Laut den vorgestellten Maßnahmen sollen Forschung und Entwicklung um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, um Europas Position als Technologieführer zu festigen.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Ein zentrales Element der Rede war das verstärkte Engagement für den europäischen Grünen Deal. Der Präsident verwies auf das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu reduzieren, und erläuterte zusätzliche Fördermittel für erneuerbare Energien.
Des Weiteren betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, um die Umsetzung der genannten Initiativen zu gewährleisten. Er verwies darauf, dass die Kommission in den kommenden Monaten konkrete Gesetzesvorschläge vorlegen werde.
Abschließend appellierte der Redner an die europäischen Bürger, die vorgestellten Maßnahmen aktiv zu unterstützen, um langfristig Wohlstand und Stabilität zu sichern. Die Rede wurde von zahlreichen Medienvertretern und Fachleuten aus Politik und Wirtschaft verfolgt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
Ende der Übertragung
