Korrektur veröffentlicht

Am 17. Februar 2026 wurde in PLOS ONE eine Korrektur zu einer Querschnittsstudie veröffentlicht, die den Einfluss von Menstruationsblutverlust und Ernährungsgewohnheiten auf Eisenmangel bei Teenagern untersucht hat. Die Korrektur betrifft die Zuordnung von ergänzenden Dateien und klärt die Darstellung der Daten.

Hintergrund der Originalstudie

Die ursprüngliche Arbeit von Lisa Söderman, Anna Stubbendorff, Linnea V. Ladfors, Beata Borgström Bolmsjö, Peter Nymberg und Moa Wolff erschien im Dezember 2025 (Band 20, Ausgabe 12, e0336688) und analysierte den Zusammenhang zwischen schwerer Menstruationsblutung (HMB), Ernährungsweise und Eisenstatus‑Biomarkern bei jugendlichen Personen.

Methodik und Stichprobe

Die Studie befragte Teenager zu Menstruationsmenge, Ernährungspräferenzen, Einnahme von Eisensupplementen, Body‑Mass‑Index und sammelte Laborwerte für Serumferritin und Hämoglobin. Die Prävalenz von Eisenmangel wurde anhand von Ferritin‑Schwellenwerten <15 µg/L und <30 µg/L bestimmt.

Ergebnisse der Analyse

Logistische Regressionsmodelle, sowohl unadjustiert als auch angepasst für BMI und Menstruationsdauer, lieferten Odds‑Ratios für niedrige Ferritinwerte. Die angepassten Ergebnisse zeigten, dass HMB mit einem signifikant erhöhten Risiko für Eisenmangel verbunden war, unabhängig von der Ernährungsweise.

Korrigierte ergänzende Materialien

Die korrigierte Veröffentlichung listet die korrekten ergänzenden Dateien auf: einen Fragebogen, ein gerichtetes azyklisches Diagramm zur Identifikation von Störfaktoren und fünf Tabellen, die allgemeine Gesundheitsdaten, Supplement‑Nutzung, Ferritin‑/Hämoglobin‑Werte, Regressionsresultate sowie Anämieraten nach HMB‑, BMI‑ und Ernährungsstatus darstellen.

Implikationen für die Praxis

Die korrigierten Daten bestätigen, dass Teenager mit HMB höhere Anämieraten (Hämoglobin < 120 g/L) und Eisenmangel aufweisen, insbesondere bei gleichzeitig niedriger Eisenzufuhr. Die Nutzung von Eisensupplementen variierte je nach Menstruations‑ und Ernährungsstatus, was auf die Notwendigkeit gezielter Überwachung und ggf. ergänzender Interventionen hinweist.

Lizenz und Verfügbarkeit

Der Artikel ist unter der Creative‑Commons‑Attribution‑Lizenz veröffentlicht, die eine uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung erlaubt, sofern die ursprünglichen Autoren und die Quelle genannt werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access).

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