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Korrektur zu Studie über psychosoziale Gesundheit im Katastrophenrisikomanagement veröffentlicht
AI GENERATED 06.07.2026 22:00 Wissenschaft und Forschung

Korrektur zu Studie über psychosoziale Gesundheit im Katastrophenrisikomanagement veröffentlicht

Am 6. Juli 2026 hat die Fachzeitschrift PLOS ONE eine Korrektur zu einem Artikel veröffentlicht, der die Einbindung psychosozialer Gesundheit in das Katastrophenrisikomanagement anhand von COVID‑19‑Erfahrungen in Durán,…

Am 6. Juli 2026 hat die Fachzeitschrift PLOS ONE eine Korrektur zu einem Artikel veröffentlicht, der die Einbindung psychosozialer Gesundheit in das Katastrophenrisikomanagement anhand von COVID‑19‑Erfahrungen in Durán, Ecuador, untersucht.

UrsprĂĽngliche Publikation und Autoren

Der ursprüngliche Beitrag wurde von Mercy J. Borbor‑Cordova, Madison Searles, Heydi Roa‑López, María del Pilar Cornejo‑Rodriguez, Katty Castillo, Andrea Orellana‑Manzano und Christina D. Campagna verfasst und trägt die DOI 10.1371/journal.pone.0353209. Die Autoren analysierten, wie psychosoziale Faktoren in Risikomanagementstrategien integriert werden können, um die Resilienz von Bevölkerungsgruppen während pandemischer und klimatischer Ereignisse zu stärken.

Grund der Korrektur

In der veröffentlichten Version war Abbildung 3 fehlerhaft hochgeladen. Die korrigierte Abbildung stellt das Multi‑Hazard‑Vulnerability‑Framework dar, das drei zentrale Dimensionen – Exposition, Sensitivität und adaptive Kapazität – berücksichtigt.

Inhalt des korrigierten Diagramms

Die Dimension „Exposition“ beschreibt, in welchem Ausmaß Bevölkerungsgruppen, beispielsweise Kinder und ältere Menschen, von klimabedingten Katastrophen oder viralen Ausbrüchen betroffen sind. Die „Sensitivität“ wird durch individuelle Merkmale wie Alter, Behinderungen oder Vorerkrankungen sowie städtische Faktoren wie Zugang zu Grundversorgungsleistungen, Wohnbedingungen und Infrastruktur bestimmt. Die „adaptive Kapazität“ umfasst Bildungsniveau, das Vorhandensein von Gemeinschaftsorganisationen sowie die Verfügbarkeit und Qualität von Gesundheits‑ und kommunalen Diensten, die die Fähigkeit zur Reaktion und Erholung beeinflussen.

Methodik und Datenbasis

Die Autoren kombinierten qualitative Interviews mit lokalen Akteuren und quantitative Analysen von Gesundheits‑ und Umweltdaten, um die Wechselwirkungen zwischen psychosozialen Determinanten und Katastrophenrisiken zu quantifizieren. Die Studie stützt sich auf Daten aus dem Zeitraum der COVID‑19‑Pandemie und berücksichtigt regionale Unterschiede in Durán.

Relevanz fĂĽr das Risikomanagement

Nach Angaben der Forscher bietet das erweiterte Rahmenwerk eine Grundlage, um Risikomanagementpläne um psychosoziale Aspekte zu ergänzen. Durch die Berücksichtigung von Exposition, Sensitivität und adaptiver Kapazität können Entscheidungsträger gezieltere Maßnahmen entwickeln, die sowohl physische als auch psychische Belastungen mindern.

Lizenz und VerfĂĽgbarkeit

Der Artikel ist Open‑Access und wird unter der Creative‑Commons‑Attribution‑License (CC BY 4.0) verbreitet, sodass die Inhalte frei genutzt, verteilt und reproduziert werden können, sofern die ursprünglichen Autoren und die Quelle genannt werden.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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