Korrektur zur Studie über ADGRG2/CFTR‑Kopplung und männliche Fruchtbarkeit
Ein am 5. Februar 2026 veröffentlichter Korrekturhinweis bezieht sich auf eine im Februar 2018 in eLife erschienene Untersuchung, die die Notwendigkeit von Gq‑Aktivität und β‑Arrestin‑1‑Scaffolding für die ADGRG2/CFTR‑Kopplung bei der männlichen Fruchtbarkeit beschreibt.
Hintergrund der Originalstudie
Die Originalarbeit von Zhang et al. zeigte, dass ein Defekt in ADGRG2 bzw. eine reduzierte Gq‑Signalübertragung die Funktion der männlichen Ableitungsgänge beeinträchtigt und damit die Fruchtbarkeit reduziert. Die Ergebnisse basierten auf mikroskopischen Analysen von efferenten Duktulen verschiedener Mausmodelle (WT, Adgrg2‑/Y, Gnaq+/-).
Korrektur von Abbildung 3A
In der ursprünglichen Abbildung 3A enthielten die Bildausschnitte, die WT‑, Adgrg2‑/Y‑ und Gnaq+/-‑Mäuse darstellen sollten, gemischtes Gewebe aus Epididymis und efferenten Duktulen. Während der Bildaufbereitung führte die kompakte Anatomie der Maus‑Ableitungsgänge zu einer ungenauen Auswahl. Die korrigierten Panels zeigen nun ausschließlich klar identifizierte efferente Duktulen, wodurch die anatomische Präzision verbessert wird.
Korrektur von Abbildung 2A
Die im Original veröffentlichten Aufnahmen des WT‑Efferent‑Duktuls stellten keine typischen Merkmale proximaler Duktulen dar. Nach Rücksprache mit Fachkollegen und erneuter Prüfung der Originaldaten wurde das Bild durch ein repräsentativeres ersetzt, das einen größeren Lumendurchmesser aufweist. Zusätzlich wurde ein erläuternder Hinweis in die Legende aufgenommen, der auf die mögliche Lumenkollaps‑Gefahr durch schnelle Flüssigkeitsreabsorption hinweist.
Verantwortung und wissenschaftliche Konsequenzen
Der Erstautor, Dao‑Lai Zhang, übernimmt die volle Verantwortung für die fehlerhaften Bilddarstellungen. Laut Hinweis der Autoren ändern die Korrekturen weder die experimentellen Ergebnisse noch die Schlussfolgerungen der Studie.
Auswirkungen auf die Reproduzierbarkeit
Durch die Bereitstellung präziser Bildmaterialien wird die Möglichkeit verbessert, die beschriebenen Phänotypen in unabhängigen Laboren nachzuvollziehen. Die ergänzenden Legenden bieten zudem Kontext zu möglichen Variationen im Lumendurchmesser, was zukünftige Analysen unterstützt.
Publikationsdaten und Lizenz
Die korrigierte Version ist unter DOI 10.7554/eLife.110882 abrufbar. Der Artikel steht unter der Creative‑Commons‑Attribution‑Lizenz, die uneingeschränkte Nutzung bei Nennung der Autoren erlaubt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von eLife, lizenziert unter Creative Commons Attribution License.
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