Die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage in der Behörde des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und ihren nachgeordneten Einrichtungen ist im Jahr 2024 auf 23,55 Tage gesunken, nachdem sie 2023 noch 27 Tage betrug. Gleichzeitig hat sich der Personalbestand von 2.622 auf 2.748 Tarifangestellte und Beamte erhöht.
Entwicklung der Krankheitszahlen im Detail
Im reinen Geschäftsbereich des BKM fiel die durchschnittliche Krankheitsdauer von 19,26 Tagen im Jahr 2023 auf 15,77 Tage im Jahr 2024. Historisch lag die Zahl im Jahr 2014 bei 11,56 Tagen, während die gesamte Behörde im selben Jahr durchschnittlich 24,34 Tage verzeichnete.
Hintergrund der Datenveröffentlichung
Die Zahlen wurden von der Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion veröffentlicht. Die entsprechenden Dokumente tragen die Kennziffern 21/6593 und 21/6273.
Strukturelle Veränderungen im Geschäftsbereich
Seit 2020 hat sich die Struktur des BKM mehrfach geändert: Die Kunstverwaltung des Bundes wurde am 1. Februar 2020 gegründet, das Bundesarchiv übernahm am 17. Juni 2021 die eigenständige Behörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, und das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa wurde am 1. November 2025 in den Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Inneren eingegliedert.
Interpretation der Personalentwicklung
Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die Zunahme des Personalbestands mit den strukturellen Anpassungen und dem gestiegenen Aufgabenfeld des BKM zusammenhänge. Ein größerer Personalstand könne zudem zur Reduktion von Krankheitstagen beitragen.
Verlässlichkeit der Angaben
Alle genannten Werte stammen aus offiziellen Statistiken des Bundes und wurden im Rahmen der parlamentarischen Anfrage bereitgestellt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von bundestag.de, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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