Ein Forschungsteam hat in einer Untersuchung mit 377 Studenten einer chinesischen Universität den Zusammenhang zwischen wahrgenommener Lehrkraftunterstützung und dem Engagement im Englischunterricht analysiert.
Methodik und theoretischer Rahmen
Die Analyse basierte auf einer Kombination der Selbstbestimmungstheorie und der Erwartungs-Wert-Theorie. Dabei wurden die Einflussfaktoren Wertüberzeugungen der Studenten hinsichtlich des Englischlernens sowie metakognitives Selbstmonitoring als Mediatoren berücksichtigt.
Direkter Einfluss von Lehrkraftunterstützung
Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Unterstützung durch die Lehrkraft das Engagement der Studenten im Englischunterricht direkt fördert.
Vermittelte Effekte über Wertüberzeugungen
Zusätzlich wirkt die Lehrkraftunterstützung indirekt, indem sie die Wertüberzeugungen der Studenten stärkt, was wiederum das Engagement erhöht.
Vermittelte Effekte über Selbstmonitoring
Ein weiterer indirekter Pfad verläuft über das metakognitive Selbstmonitoring: Höhere Unterstützung führt zu stärkerem Selbstmonitoring, was das Engagement positiv beeinflusst.
Serielle Mediation
Die Analyse ergab zudem, dass die Kombination aus gesteigerten Wertüberzeugungen und anschließend verbessertem Selbstmonitoring einen zusätzlichen indirekten Effekt auf das Engagement ausübt.
Praktische Implikationen
Die Befunde legen nahe, dass Lehrkräfte durch gezielte Unterstützung die Lernmotivation und die Selbstregulationsfähigkeiten ihrer Studenten stärken können, um das Engagement im Englischunterricht zu erhöhen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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