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LIFU und rTMS zeigen ähnliche motorische Ergebnisse bei subakuten Schlaganfallpatienten
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AI GENERATED 26.04.2026 • 15:35 Wissenschaft und Forschung

LIFU und rTMS zeigen ähnliche motorische Ergebnisse bei subakuten Schlaganfallpatienten

Sonstige: LIFU und rTMS bei postischämischer Rehabilitation

Eine aktuelle randomisierte Studie verglich die Wirksamkeit von Low‑Intensity Focused Ultrasound (LIFU) und repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) bei 50 subakuten Schlaganfallpatienten, die zusätzlich einer zweiwöchigen Standardrehabilitation unterzogen wurden. Ziel war es, die motorische Erholung beider Verfahren direkt gegeneinander zu bewerten.

Studienaufbau

Die Teilnehmenden wurden in zwei gleichgroße Gruppen eingeteilt: 25 Patienten erhielten LIFU (0,5 MHz, 10,2 W/cm², 20 % Duty‑Cycle, 20 Minuten pro Sitzung, fünfmal pro Woche) und 25 Patienten rTMS (10 Hz, 80 % des Ruhe‑Motor‑Thresholds, 1.000 Impulse pro Sitzung, gleiche Sitzungsdauer). Beide Interventionen wurden über zehn Sitzungen verteilt. Motorische Funktionen wurden mittels Fugl‑Meyer‑Assessment (FMA), Modified Barthel Index (MBI) und Brunnstrom‑Stufen erfasst; zusätzlich wurde funktionelle Nahinfrarot‑Spektroskopie (fNIRS) zur Messung kortikaler Aktivität eingesetzt.

Ergebnisse innerhalb der Gruppen

Nach Abschluss der Intervention zeigten beide Gruppen signifikante Verbesserungen in den FMA‑ und MBI‑Scores (p < 0,001). Auch die Brunnstrom‑Stufen verbesserten sich in beiden Gruppen signifikant, was auf eine generelle motorische Genesung hinweist.

Vergleich zwischen LIFU und rTMS

Ein direkter Vergleich der Endwerte ergab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen LIFU und rTMS hinsichtlich FMA, MBI oder Brunnstrom‑Stufen (alle p > 0,05). In der Veränderungs‑Analyse von Baseline zu Post‑Intervention schnitten jedoch die LIFU‑Patienten besser ab: Der mediane Zuwachs im FMA‑Score für die obere Extremität betrug 7 (IQR 3–10,5) gegenüber 2 (IQR 1–3) bei rTMS (p = 0,001); für die untere Extremität lag der Zuwachs bei 3 (IQR 1–4,5) gegenüber 1 (IQR 0–1,5) (p < 0,001).

Neuroimaging‑Befunde

Die fNIRS‑Analyse zeigte einen signifikanten Anstieg der präfrontalen fraktionalen Amplitude low‑frequency fluctuations (fALFF) im LIFU‑Kollektiv (p = 0,002), während bei rTMS keine entsprechenden Veränderungen beobachtet wurden. Änderungen in der funktionellen Konnektivität blieben nach Korrektur für Mehrfachvergleiche nicht signifikant.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Studie legt nahe, dass LIFU und rTMS vergleichbare Kurzzeitergebnisse bei der motorischen Rehabilitation von subakuten Schlaganfallpatienten erzielen. Die größeren Verbesserungen in den Veränderungs‑Scores sowie die spezifischen fNIRS‑Ergebnisse deuten darauf hin, dass LIFU unterschiedliche neurophysiologische Mechanismen aktivieren könnte. Weitere groß angelegte, langfristige Studien sind erforderlich, um die klinische Relevanz dieser Unterschiede zu prüfen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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