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Linke fordert Auskunft zum Daten-Leak des World Food Programme im Gazastreifen
AI GENERATED 17.08.2026 15:30 Politik und Gesellschaft

Linke fordert Auskunft zum Daten-Leak des World Food Programme im Gazastreifen

Kernthema der AnfrageDie Fraktion Die Linke hat im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage gestellt, um Details zu einem Daten-Leak des World Food Programme (WFP) zu erfragen, bei dem…

Kernthema der Anfrage

Die Fraktion Die Linke hat im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage gestellt, um Details zu einem Daten-Leak des World Food Programme (WFP) zu erfragen, bei dem Daten von mehr als 600.000 Haushalten im Gazastreifen entwendet wurden. Der Antrag richtet sich an die Bundesregierung und verlangt Auskünfte zu Zeitpunkt, Umfang und möglichen Nutzungen der entwendeten Daten.

Hintergrund des Vorfalls

Im Mai dieses Jahres wurde das WFP durch einen Cyberangriff getroffen. Nach Angaben von Abgeordneten wurden Namen, Telefonnummern und weitere personenbezogene Angaben von über 600.000 Haushalten im Gazastreifen gestohlen. Das WFP ist die UN-Organisation, die in der Region humanitäre Hilfe leistet.

Inhalt der parlamentarischen Anfrage

Die Kleine Anfrage verlangt von der Bundesregierung, wann das Ministerium erstmals vom WFP über den Vorfall informiert wurde, welche Erkenntnisse zur Art, zum Umfang und zu den Kategorien der betroffenen Daten vorliegen und ob Hinweise auf eine Nutzung durch militärische Akteure oder Sicherheitsbehörden existieren.

Aktueller Stand der Regierungsantwort

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt keine offizielle Stellungnahme der Bundesregierung vor. Die Fraktion hat die Anfrage am 17.08.2026 eingereicht und wartet auf die gesetzlich vorgesehene Antwortfrist.

Bedeutung für die humanitäre Hilfe

Der Daten-Leak betrifft sensible Informationen von Haushalten, die auf humanitäre Unterstützung im Gazastreifen angewiesen sind. Der Vorfall wirft Fragen zur Datensicherheit in Krisengebieten auf und könnte das Vertrauen in Hilfsorganisationen beeinträchtigen.

Weitere parlamentarische Schritte

Die Fraktion plant, die erhaltenen Antworten zu prüfen und bei Bedarf weitere parlamentarische Maßnahmen zu initiieren, um den Schutz personenbezogener Daten in humanitären Programmen zu stärken.

Rechtlicher Rahmen

Der Schutz personenbezogener Daten ist in der EU-Datenschutzgrundverordnung geregelt. Ein derartiger Daten-Leak kann sowohl nationale als auch internationale Rechtsfolgen nach sich ziehen, insbesondere im Kontext von Hilfsprogrammen.

Ausblick

Die Anfrage soll Klarheit über das Ausmaß

Ende der Uebertragung

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