Ein am 17. Juni 2026 eingereichter Gesetzantrag der Fraktion Die Linke verlangt ein gesetzliches Hitzefrei für Beschäftigte sowie einen umfassenden Sonnen- und Hitzeschutz am Arbeitsplatz. Der Antrag wurde im Rahmen der Parlamentarischen Kurzmitteilung (hib) veröffentlicht.
Gesundheitliche Belastungen
Laut aktuellen Daten stiegen die Arbeitsunfähigkeitstage, die auf Hitze und Sonnenlicht zurückzuführen sind, auf ein Rekordhoch von über 90.000. Parallel dazu haben sich die Hautkrebsfälle in Deutschland über die vergangenen Jahrzehnte vervielfacht.
Geforderte gesetzliche Maßnahmen
Der Gesetzentwurf sieht vor, die Regelungen zu Berufskrankheiten zu erweitern und ein Klima‑Kurzarbeitergeld einzuführen, um Beschäftigte im Freien besser zu schützen. Zusätzlich soll ein spezieller Schutz für Arbeitnehmer im Innenbereich durch eine Überarbeitung der Arbeitsstättenverordnung geschaffen werden.
Schutz im Innenbereich
Für Beschäftigte, die in überhitzten Büros arbeiten, wird die Möglichkeit einer Arbeitszeitverkürzung bei zu hoher Temperatur gefordert. Ziel ist es, die Belastung durch Hitze am Arbeitsplatz zu reduzieren.
Langfristige Klimaschutzperspektive
Der Antrag betont, dass ein entschlossener Klimaschutz langfristig die gesundheitlichen Risiken durch Hitze mindern könne.
Verfahren im Bundestag
Der Gesetzantrag befindet sich im parlamentarischen Verfahren und wird von der Bundesregierung geprüft.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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