Antrag der Fraktion Die Linke
Die Fraktion Die Linke hat im Parlament einen Gesetzentwurf (21/3658) eingebracht, in dem sie die Wiedereinführung des Neun‑Euro‑Tickets im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fordert und dessen unbefristete Verstetigung anstrebt.
Neun‑Euro‑Ticket
Der Antrag sieht vor, das bisherige Neun‑Euro‑Ticket, das im Sommer 2022 befristet eingeführt wurde, erneut einzuführen, um die Tarifstruktur im ÖPNV zu vereinfachen und die Nutzung für breite Bevölkerungsschichten zu erleichtern.
Null‑Euro‑Ticket für bestimmte Gruppen
Zusätzlich soll ein Null‑Euro‑Ticket für Schüler, Azubis, Studenten sowie Senioren eingeführt werden, um insbesondere junge Menschen und ältere Bürger zu entlasten und die Attraktivität des ÖPNV zu steigern.
Geforderte Regierungsmaßnahmen
Die Fraktion verlangt von der Bundesregierung, dass sie in der zweiten Jahreshälfte 2026 dem Bundestag ein abgestimmtes Konzept zur sukzessiven Angebotsausweitung vorlegt. Das Konzept soll insbesondere städtische Randbereiche und ländliche Regionen berücksichtigen.
Ziele des Vorhabens
Ziel ist laut Antrag eine Verdopplung der Fahrgastzahlen im ÖPNV bis 2030, eine dauerhafte Mobilitätsgarantie im ländlichen Raum sowie dauerhaft niedrigere Preise, perspektivisch hin zu einem bundesweiten Nulltarif.
Weiteres Vorgehen
Der Gesetzentwurf wird nun im parlamentarischen Verfahren diskutiert. Sollte er Mehrheit finden, könnte die Bundesregierung in den kommenden Monaten ein entsprechendes Gesetzespaket erarbeiten und dem Parlament zur Abstimmung vorlegen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
