Deutschland: Linksfraktion fordert Auskunft zu Bundeswehr-Camps fĂĽr Jugendliche
Linksfraktion hat am 29. April 2026 im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (Aktenzeichen 21/5415) an die Bundeswehr gerichtet, in der umfassende Informationen zu Ferien‑, Kennenlern‑, IT‑ und Abenteuer‑camps für Schüler und Jugendliche verlangt werden.
Hintergrund der Anfrage
Der Fraktionsverband der Linken strebt nach mehr Transparenz über die Nutzung von Bundeswehr‑Einrichtungen für zivile Jugendveranstaltungen an. In der Vergangenheit wurden ähnliche Anfragen zu militärischen Ausbildungsprogrammen gestellt.
Geforderte Informationen
Die Anfrage verlangt Auskunft darĂĽber, welche der genannten Veranstaltungsformen zwischen 2023 und 2025 von der Bundeswehr durchgefĂĽhrt wurden, wie viele Jugendliche teilgenommen haben und wie viele Soldaten in die Organisation eingebunden waren.
Zeitraum und Veranstaltungsarten
Im Fokus stehen die Jahre 2023 bis 2025. Die Bundeswehr soll angeben, welche Feriencamps, Kennenlern‑camps, IT‑camps und Abenteuer‑camps in diesem Zeitraum stattfanden.
Beteiligte Akteure
Zusätzlich soll die Anzahl der beteiligten Soldaten genannt werden, ebenso das bereitgestellte Material und die eingesetzte Ausrüstung für die jeweiligen Veranstaltungen.
Kosten und Ressourcen
Die Anfrage verlangt eine AufschlĂĽsselung der entstandenen Kosten, inklusive Materialbeschaffung, Logistik und personeller Aufwendungen.
Weiteres Vorgehen
Nach Eingang der Anfrage wird das zuständige Ministerium die Unterlagen prüfen und dem Bundestag innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist eine Antwort zukommen lassen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Ăśbertragung