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Linksfraktion fordert Auskunft zur Aufarbeitung des Kolonialismus
AI GENERATED 18.06.2026 13:45 Politik und Gesellschaft

Linksfraktion fordert Auskunft zur Aufarbeitung des Kolonialismus

Die Linksfraktion des Deutschen Bundestages hat am 18. Juni 2026 eine Kleine Anfrage (21/6384) eingereicht, um den aktuellen Stand des von der Bundesregierung angekündigten Erinnerungskonzeptes zum Kolonialismus sowie…

Die Linksfraktion des Deutschen Bundestages hat am 18. Juni 2026 eine Kleine Anfrage (21/6384) eingereicht, um den aktuellen Stand des von der Bundesregierung angekündigten Erinnerungskonzeptes zum Kolonialismus sowie die finanzielle Ausstattung der dafür zuständigen Ressorts zu erfahren.

Hintergrund der Anfrage

Die Anfrage bezieht sich auf die seit mehreren Jahren diskutierte Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit und die geplante Erstellung eines umfassenden Erinnerungskonzeptes, das externe Fachwissen einbeziehen soll.

Informationsbedarf

Die Fraktion möchte wissen, ob die Erarbeitung des Erinnerungskonzeptes bereits begonnen hat, welche externen Sachverständigen beteiligt werden und welche konkreten Arbeitspakete vorgesehen sind.

Finanzielle Mittel der Ressorts

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Aufschlüsselung der finanziellen Mittel, die die einzelnen Ministerien für Projekte zur Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit bereitstellen, einschließlich der Mittelzuweisungen für das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste.

Finanzierung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste

Die Fraktion verlangt detaillierte Angaben zur jährlichen Budgetierung des Zentrums, das für die Rückgabe und Dokumentation von Kulturgütern aus der Kolonialzeit zuständig ist.

Ausblick

Nach Eingang der Auskünfte plant die Linksfraktion, die Ergebnisse in einer parlamentarischen Debatte zu präsentieren und gegebenenfalls weitere legislative Initiativen zur Stärkung der Aufarbeitung zu prüfen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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