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AI GENERATED 06.01.2026 • 01:55 Wissenschaft & Forschung

Low‑Konzentrations‑Kontrastmittel liefert vergleichbare CT‑Bildqualität bei Krebspatienten

Studienaufbau

Eine prospektive Untersuchung verglich die Bildqualität von abdominopelvinen Computertomographien (APCT) bei Krebspatienten, die entweder ein niedrig konzentriertes oder ein hoch konzentriertes Jod‑Kontrastmittel erhielten. Insgesamt wurden 198 Patienten mit je 99 Personen pro Gruppe analysiert, wobei die Kontrollgruppe retrospektiv nach Gewicht, Body‑Mass‑Index und Geschlecht gematcht wurde.

Kontrastmittel und Dosierung

Die Niedrig‑Konzentrations‑Gruppe erhielt 1,5 mL/kg Iohexol 270, die Hoch‑Konzentrations‑Gruppe 1,1 oder 1,2 mL/kg Iohexol 350. Der Gesamtiod‑Gehalt war leicht höher in der Niedrig‑Konzentrations‑Gruppe (24 580,0 ± 3 745,6 mg I/mL) gegenüber der Hoch‑Konzentrations‑Gruppe (24 190,2 ± 3 954,3 mg I/mL; p = 0,051).

Bewertungsmethode

Zwei Radiologen analysierten die Aufnahmen blind und unabhängig. Subjektive und objektive Bildqualitätsparameter wurden erfasst, wobei die Nichtunterlegenheitsschwelle auf –0,21 für die Gesamtbildqualität festgelegt war. Bewertet wurden u. a. Gesamtnote, Rand‑Schärfe, Sichtbarkeit von Läsionen und Leber‑Attenuierung bei 80 kVp sowie bei 80/Sn150 kVp.

Ergebnisse zur Bildqualität

Die Gesamtnote zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen (2,6 ± 0,5 vs. 2,6 ± 0,5 bei 80 kVp, p = 0,484; 3,4 ± 0,5 vs. 3,4 ± 0,6 bei 80/Sn150 kVp, p = 0,891). Rand‑Schärfe und Sichtbarkeit unterschieden sich ebenfalls nicht signifikant (p‑Werte zwischen 0,103 und 0,369). Die Leber‑Attenuierung war bei 80 kVp leicht höher in der Niedrig‑Konzentrations‑Gruppe (127,3 ± 16,8 vs. 122,4 ± 13,0, p = 0,013) und bei 80/Sn150 kVp (108,2 ± 13,3 vs. 104,5 ± 10,9, p = 0,025).

Sicherheitsprofil

Während der Untersuchung traten keine schweren oder leichten Nebenwirkungen auf. Fünf Patienten der Niedrig‑Konzentrations‑Gruppe berichteten über unterdurchschnittliche Gefäßschmerzen, jedoch ohne klinische Relevanz.

Schlussfolgerung

Die Studie belegt, dass ein niedrig konzentriertes Jod‑Kontrastmittel bei abdominopelvinen CT‑Scans von Krebspatienten eine nicht‑unterlegene Gesamtbildqualität im Vergleich zu einem hoch konzentrierten Präparat liefert. Weitere Forschungen könnten die klinische Relevanz der leichten Unterschiede in der Leber‑Attenuierung untersuchen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access).

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