Umfangreiche Probenahme an der pazifischen Küste
In einer Studie wurden 452 Proben aus den Mundhöhlen verschiedener Meeressäuger an der pazifischen Küste Südkaliforniens entnommen. Die Untersuchung richtete sich auf Kalifornische Seelöwen, nördliche Elefantenrobben, Seehunde, nördliche Seebären, Guadalupe‑Seebären, Langflossen-Delfine, Pazifische Weißflossen‑Delfine und Zwergpottwale.
Nachgewiesene Staphylococcus‑Isolate
Aus den gesammelten Proben konnten 42 Isolate von Staphylococcus pseudintermedius und vier Isolate von Staphylococcus delphini isoliert werden. Die Identifizierung erfolgte mittels rpoB‑/nuc‑Sequenzierung, PCR‑Methoden und DNA‑basiertem Microarray.
Umfassende Charakterisierung der Bakterien
Die isolierten Stämme wurden einer polyphasenbasierten Analyse unterzogen, die Antimikumsempfindlichkeit, molekulare Identifikation, Spa‑Typisierung, MLVA‑Genotypisierung und Whole‑Genome‑Sequenzierung ausgewählter Exemplare umfasste.
Antibiotikaresistenzprofil
Resistenz gegenüber Penicillin, einer Kombination aus Penicillin/Tetrazin und Tetrazin allein wurde bei mehreren Isolaten festgestellt, was auf eine mögliche Ausbreitung resistenter Stämme in marine Ökosysteme hinweist.
Genotypische Vielfalt
Die Spa‑Typisierung ergab neuartige oder nicht typisierbare Muster. Insgesamt wurden 29 verschiedene MLVA‑Typen identifiziert. Die Multi‑Locus‑Sequenz‑Typisierung (MLST) offenbarte vier STs: das bereits bekannte ST453 sowie drei neu beschriebene STs (ST3046‑8).
Bedeutung für die Überwachung
Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit langfristiger Beobachtungen, um die Epidemiologie, Pathogenität und evolutionäre Entwicklung der Staphylococcus intermedius‑Gruppe in Meeressäugern vollständig zu erfassen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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