Am 29. Juni 2026 hat das Mittelmeer laut einer Mitteilung von Copernicus die höchste jemals gemessene Oberflächentemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet, wobei lokale Werte bis zu 8 °C über dem langjährigen Mittelwert lagen.
Datenbasis und Vergleichszeitraum
Die Messungen beruhen auf hochauflösenden SST‑Daten des Copernicus Marine Service (CMEMS) für den genannten Tag. Als Referenz dient ein Satelliten‑Datensatz der Climate Change Initiative (ESA‑CCI), der die Mittelwerte der Jahre 1991‑2020 abbildet.
Regionale Temperaturhotspots
Die stärksten Anomalien wurden entlang der Küste Südfrankreichs sowie rund um die Inseln Korsika, Sardinien und die italienische Halbinsel beobachtet. Dort erreichten die Oberflächentemperaturen die maximalen Abweichungen von bis zu 8 °C.
Globale Kontextualisierung
Der globale Durchschnitt der Meeresoberflächentemperatur übertraf ebenfalls frühere Rekorde, die im Juni 2023 und Juni 2024 gesetzt wurden. Copernicus gab an, dass am 21. Juni 2026 eine Tagesmitteltemperatur von 21 °C gemessen wurde, was 0,1 °C über dem vorherigen Höchstwert liegt.
Wissenschaftliche Bewertung
Forscher betonen, dass solch extreme Temperaturabweichungen das marine Ökosystem stark belasten können, etwa durch vermehrtes Auftreten von Hitzestress bei Fischpopulationen und Korallen.
Aussagen der beteiligten Institutionen
Ein Sprecher der European Space Agency erklärte, dass die Kombination aus Copernicus‑Daten und ESA‑CCI‑Modellen ein zuverlässiges Bild der aktuellen Klimadynamik ermögliche.
Ausblick
Die Beobachtungsprogramme sollen weitergeführt werden, um die Entwicklung der Meeresoberflächentemperaturen im Hinblick auf zukünftige Klimaszenarien zu verfolgen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von European Space Agency, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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