Ein Sicherheitsbericht des CERT-Bund weist darauf hin, dass Angreifer mehrere Schwachstellen in AMD Radeon ausnutzen können, um erweiterte Berechtigungen zu erlangen und verschiedene schädliche Aktionen durchzuführen.
Betroffene Komponenten
Der Bericht betrifft Treiber und Firmware, die für die Grafikprozessoren von AMD Radeon bereitgestellt werden. Sowohl aktuelle als auch ältere Versionen können von den beschriebenen Lücken betroffen sein.
Potenzielle Angriffsmöglichkeiten
Nach Angaben des CERT-Bund ermöglichen die Schwachstellen das Ausführen von beliebigem Code, das Herbeiführen eines Denial-of-Service-Zustands sowie das Umgehen von Sicherheitsmechanismen, die normalerweise den Zugriff beschränken.
Risiken für Vertraulichkeit und Integrität
Durch die Ausnutzung der Lücken können Angreifer vertrauliche Informationen offenlegen und Daten manipulieren, was sowohl für Privatnutzer als auch für Unternehmen erhebliche Risiken birgt.
Empfohlene Gegenmaßnahmen
Der CERT-Bund empfiehlt, die betroffenen Systeme umgehend mit den von AMD bereitgestellten Sicherheitspatches zu aktualisieren und gegebenenfalls zusätzliche Schutzmechanismen wie Netzwerksegmentierung zu prüfen.
Veröffentlichungsdetails
Der Sicherheitsadvisory trägt die Kennzeichnung WID-SEC-2026-0383 und wurde am 12. Februar 2026 veröffentlicht. Er richtet sich an Betreiber von Systemen, die AMD Radeon einsetzen.
Weiterführende Informationen
Weitere technische Details sowie Anleitungen zur Implementierung der Gegenmaßnahmen können im vollständigen Advisory des CERT-Bund eingesehen werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT-Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
