Der CERT-Bund hat in einem aktuellen Sicherheitsbericht mehrere Schwachstellen im Open-Source-Telefonie-Stack PJSIP identifiziert, die von einem entfernten Angreifer ausgenutzt werden können, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff zu verursachen.
Betroffene Komponenten
Die betroffenen Komponenten umfassen Bibliotheken zur SIP-Verarbeitung und Medienhandhabung, wobei die Schwachstellen sowohl im Eingabe‑Parsing als auch in der Speicherverwaltung liegen.
Auswirkungen des Angriffs
Ein erfolgreicher Angriff kann dazu führen, dass betroffene Systeme nicht mehr erreichbar sind, da Prozesse abstürzen oder Ressourcen erschöpft werden.
Empfohlene Gegenmaßnahmen
CERT-Bund empfiehlt allen Betreibern, die betroffenen Versionen zu aktualisieren und die von der Entwicklergemeinschaft bereitgestellten Patches zu installieren.
Netzwerkfilter und Monitoring
Zusätzlich sollten Administratoren Netzwerkfilter einsetzen, um verdächtige SIP‑Verkehrsmuster zu blockieren, und Monitoring‑Tools aktivieren, um ungewöhnliche Ressourcenauslastungen zu erkennen.
Einstufung und Verfügbarkeit von Patches
Die Schwachstellen wurden nach interner Analyse als kritisch eingestuft, weil sie ohne Authentifizierung aus der Ferne ausgenutzt werden können. Weitere Informationen zu den einzelnen CVE‑Nummern sowie zu den jeweiligen Korrekturen sind im vollständigen Advisory des CERT-Bund verfügbar.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT-Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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