Am 5. Juni 2026 hat ein Update der Smart‑Glasses‑Begleit‑App von Meta sämtliche Gesichtserkennungs‑Funktionen entfernt, nachdem die Öffentlichkeit auf die zuvor entdeckte Implementierung reagierte.
Forschungsbefunde
Forscher hatten in der App Code identifiziert, der Bilder von Gesichtern in eindeutige biometrische Signaturen umwandeln konnte, um unbekannte Personen im öffentlichen Raum zu identifizieren. Das Threat Lab der Electronic Frontier Foundation bestätigte diese Ergebnisse durch statische Analyse.
Entfernung der Funktionen
Das Juni‑5‑Update löschte den Code, der „Person erkannt“-Alarme auslöste, sowie die zugehörigen Machine‑Learning‑Modelle und Datenbanken, die die Signaturen speicherten.
Reaktion von Meta
Nach der Berichterstattung reagierten Vertreter von Meta zunächst defensiv, doch das rasche Update zeigte eine unmittelbare Anpassung an den öffentlichen Druck.
Offene Fragen
Meta hat bislang keine Auskünfte darüber gegeben, ob das NameTag‑System künftig wieder eingeführt wird oder welche Daten während interner Tests gesammelt wurden.
Implikationen fĂĽr den Datenschutz
Der Vorfall unterstreicht laut Electronic Frontier Foundation die Notwendigkeit robuster, durchsetzbarer Datenschutzgesetze, die ein privates Rechtsmittel fĂĽr Betroffene vorsehen.
Weiteres Vorgehen
Die Electronic Frontier Foundation kündigte an, die Entwicklungen weiterhin zu beobachten und mögliche Verstöße zu verfolgen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Electronic Frontier Foundation, lizenziert unter Creative Commons Attribution 4.0 (CC BY 4.0). Offene journalistische Inhalte.
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