Deutschland: Mietenentwicklung in Bayern 2015‑2025
Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke angegeben, dass die durchschnittlichen Erst‑ und Wiedervermietungsmieten in Bayern zwischen 2015 und 2025 um 4,3 % pro Jahr gestiegen sind. Demnach lag die Nettokaltmiete 2015 bei 9,45 Euro pro Quadratmeter und erreichte 2025 14,42 Euro pro Quadratmeter.
Regionale Spitzenwerte
In den Städten München und Rosenheim wurden besonders hohe Mietniveaus verzeichnet. München erreichte 21,44 Euro pro Quadratmeter, Rosenheim 14,65 Euro. Im Landkreis München lag der durchschnittliche Wert bei 19,11 Euro. Im Gegensatz dazu wiesen die Städte Hof und Schweinfurt mit 7,48 Euro bzw. 8,93 Euro pro Quadratmeter die niedrigsten Mieten in Bayern auf.
Methodische Hinweise
Die Bundesregierung betont, dass die ausgewerteten Angebotsmieten ausschließlich aus im Internet inserierten Wohnungen stammen und nicht das gesamte Neuvermietungsangebot abbilden. Inserate aus lokalen Zeitungen, von Wohnungsunternehmen, Maklern oder über Wartelisten werden nicht berücksichtigt, wodurch insbesondere günstige Mietsegmente unterrepräsentiert sein könnten.
Förderungen im sozialen Wohnungsbau
Weiterhin weist die Regierung darauf hin, dass die massive finanzielle Unterstützung des Bundes in den letzten Jahren zu einem Anstieg der Förderzahlen im sozialen Wohnungsbau geführt hat. Diese Entwicklung soll dazu beitragen, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu erweitern.
Der Trend zu steigenden Mieten betrifft sowohl Erst‑ als auch Wiedervermietungen und spiegelt eine langfristige Preisentwicklung wider, die für Mieter in Bayern zunehmend relevante finanzielle Belastungen bedeutet.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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