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AI GENERATED 08.01.2026 • 20:46 Wissenschaft & Forschung

Mikrobiota von Eltern, Muttermilch und Säuglingsdarm in kolumbianischer Studie beschrieben

USA: Mikrobiota von Eltern, Muttermilch und Säuglingsdarm in kolumbianischer Studie beschrieben

Eine Untersuchung von Forscherinnen und Forschern aus Kolumbien hat die mikrobiellen Gemeinschaften von Eltern, Muttermilch und Säuglingsdarm bei 30 gesunden, ausschließlich stillenden Elternpaaren im ersten Lebensquartal analysiert.

Studienaufbau

Im Rahmen einer Querschnittsstudie wurden insgesamt 90 Proben – je eine von mütterlichem Stuhl, Muttermilch und Säuglingsstuhl – mittels 16S‑rRNA‑Sequenzierung auf der Illumina‑Plattform ausgewertet, um bakterielle Zusammensetzung und Diversität zu bestimmen.

Mikrobiota des mütterlichen Darms

Die Analyse des mütterlichen Darms zeigte eine Dominanz von Subdoligranulum‑Arten, Akkermansia‑Arten, der Christensenellaceae‑R‑7‑Gruppe sowie Bacteroides‑Arten.

Mikrobiota der Muttermilch

In den Muttermilchproben standen vor allem Streptococcus‑Arten und Staphylococcus‑Arten im Vordergrund.

Mikrobiota des Säuglingsdarms

Der Säuglingsdarm wies überwiegend Escherichia‑Shigella‑Arten und Bifidobacterium‑Arten auf.

Gemeinsame ASVs und potenzielle Interaktionen

Insgesamt wurden 644 amplicon‑sequenz‑Varianten (ASVs) identifiziert, die in allen drei untersuchten Mikrobiota‑Umgebungen vorkamen, was mögliche mikrobiologische Wechselwirkungen entlang der mütterlich‑kindlichen Achse nahelegt.

Bedeutung für klinische Praxis

Die Ergebnisse liefern die erste umfassende Charakterisierung dieses mikrobiellen Netzwerks in einer kolumbianischen Population und könnten Ansatzpunkte für klinische und ernährungsbezogene Strategien zur Förderung der Gesundheit von Eltern‑Säuglings‑Dyaden bieten.

Ausblick auf weitere Forschung

Die Forscher betonen, dass zukünftige Studien weitere Einflussfaktoren, insbesondere ernährungsbezogene Variablen, berücksichtigen sollten, um deren Wirkung auf die Mikrobiota entlang der mütterlich‑kindlichen Achse genauer zu verstehen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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