Uganda: Quitting tobacco restores hope and renews life
Ein 33‑jähriger Mann aus Windhoek, Namibia, hat nach einer 17‑jährigen Tabakabhängigkeit und zusätzlichem Substanzmissbrauch seit über zwei Jahren erfolgreich aufgehört, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. Mai 2026 mitteilte.
FrĂĽhe Gewohnheiten und soziale EinflĂĽsse
Der Betroffene begann im Alter von 13 Jahren zu rauchen, weil er den Eindruck hatte, dass Zigaretten zum Erwachsenwerden gehörten. Der erste Zug entwickelte sich zu einer tief verankerten Routine, die er erst nach intensiver Rehabilitation durchbrechen konnte.
Jugendliche und Tabakkonsum in Namibia
Die Namibia Global School‑based Student Health Survey 2024 zeigte, dass fast 9 % der 13‑ bis 17‑jährigen Schüler aktuell Zigaretten rauchen, fast 18 % ein Tabakprodukt nutzen und 23 % elektronische Zigaretten konsumieren. Unter den Jungen liegt die Nutzung von E‑Cigarettes bei nahezu 30 %.
Strategien der Tabakindustrie
Die Industrie setzt vermehrt auf schlankes Design, aromatisierte Produkte, digitale Werbung und ein modernes Lifestyle‑Branding, um junge Menschen anzusprechen. Trotz neuer Produkte bleiben die gesundheitlichen Risiken – Nikotinabhängigkeit, Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung und langfristige körperliche Schäden – unverändert.
Maßnahmen im Rahmen des WHO‑Rahmenabkommens
Namibia, als Unterzeichner des WHO‑Framework Convention on Tobacco Control, setzt das MPOWER‑Paket um. Das umfasst Gesetze zu Tabakkonsum, Werbebeschränkungen, Steuererhöhungen, schulische Gesundheitsaufklärung, Gemeinschaftsengagement und Schulungen für Gesundheitspersonal.
Stimme aus dem Gesundheitsministerium
Helen Mouton, Direktorin im Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste, betont: „Beweise zeigen, dass die Hälfte aller regelmäßigen Raucher früher oder später an rauchbedingten Ursachen stirbt, mit einem durchschnittlichen Verlust von 15 Jahren Lebenszeit.“
Persönliche Folgen und Ausblick
Der ehemalige Raucher berichtet, dass sich seine familiären Beziehungen nach dem Rauchstopp grundlegend verbessert haben und er das Gefühl habe, nach vielen Jahren „wie aus einem Gefängnis“ befreit zu sein. Experten sehen in frühzeitigen Interventionen den Schlüssel, um die steigende Nutzung von Nikotinprodukten bei Jugendlichen zu verhindern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Weltgesundheitsorganisation, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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