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NASA analysiert Zusammenhang von DĂĽrre und CyanobakterienblĂĽten im Blue Mesa Reservoir
AI GENERATED 06.07.2026 19:20 Wissenschaft und Forschung

NASA analysiert Zusammenhang von DĂĽrre und CyanobakterienblĂĽten im Blue Mesa Reservoir

Hintergrund und ZielsetzungEin neuer Forschungsbericht beschreibt, wie NASA‑Satelliten zusammen mit dem U.S. Geological Survey und dem National Park Service die Entstehung toxischer CyanobakterienblĂĽten im Blue Mesa Reservoir in…

Hintergrund und Zielsetzung

Ein neuer Forschungsbericht beschreibt, wie NASA‑Satelliten zusammen mit dem U.S. Geological Survey und dem National Park Service die Entstehung toxischer Cyanobakterienblüten im Blue Mesa Reservoir in Colorado untersuchten. Ziel war, die Bedingungen zu identifizieren, die zu vermehrtem Algenwachstum führen, und zu prüfen, wie Fernerkundungsdaten die Frühwarnung unterstützen können. Laut Tyler King, Hydrologe beim U.S. Geological Survey, sollen die Ergebnisse Entscheidungsträgern helfen, Wasserressourcen besser zu managen.

Dürre und Algenblüten 2021‑2022

Im Sommer 2021 und 2022 erlebte das Reservoir eine schwere Dürre, die zu den niedrigsten Wasserständen seit 1984 führte. Während dieser Phase färbte sich das Wasser von September bis November 2021 grün, weil cyanobakterielle Blüten die Oberfläche bedeckten. Die Operational Land Imager‑Sensoren von Landsat 8 dokumentierten die Veränderung am 15. November 2017 bei nahezu normalen Wasserständen und am 17. November 2021 bei einem der tiefsten Pegelwerte.

Schwellenwerte fĂĽr BlĂĽtenbildung

Laut King treten Algenblüten vermehrt auf, wenn der Wasserstand unter 7 470 Fuß sinkt und die Wassertemperatur über etwa 19,5 °C (67,1 °F) liegt. Unter diesen Bedingungen können die Cyanobakterienarten Aphanizomenon, Dolichospermum und Woronichinia Mikro‑cystin produzieren, ein Toxin, das Haut‑ und Augenreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Leberschäden verursachen kann. Besonders Kinder und Haustiere seien wegen ihrer höheren Wasseraufnahme gefährdet.

Satellitenbasierte Methodik

Das Projekt nutzte Sentinel‑2‑Daten zur Erfassung des Chlorophyll‑a‑Signals und Landsat‑Aufnahmen zur Temperaturmessung. Historische Satellitenaufzeichnungen reichten bis 2016 für Chlorophyll und bis 2000 für Temperatur, während Wasserstandsdaten bis in die 1970er‑Jahre zurückgehen. Durch die Kombination von Fernerkundung und Vor-Ort‑Proben konnten die Forscher ein umfassendes Bild der Umweltbedingungen erzeugen.

Räumliche Ausbreitung

Die Analysen zeigten, dass Blüten typischerweise im östlichen Iola‑Becken beginnen, dem seichtesten Teil des Reservoirs, wo der Gunnison River eintritt. Gelegentlich breiten sie sich westwärts über etwa zwei Drittel der Wasserfläche aus, jedoch erreichen die Toxin‑Konzentrationen selten kritische Werte außerhalb des Beckens.

Aktuelle Lage 2026 und Ăśberwachung

Am 27. Juni 2026 lag der gespeicherte Wassermenge bei rund 43 % des üblichen Werts für dieses Datum – der niedrigste Wert der letzten 30 Jahre. Die U.S. Bureau of Reclamation prognostiziert weiter sinkende Pegel bis Oktober. Zur Überwachung kommen das USGS‑Tool WaterMAP, das NASA‑Projekt STREAM und das multinationale CyAN‑Netzwerk zum Einsatz, die potenzielle Blüten innerhalb weniger Stunden nach einem Satellitenüberflug kartieren.

Ausblick und Handlungsempfehlungen

King betont, dass Satelliten eine wertvolle Vorwarnung bieten, aber Feldproben nach wie vor unverzichtbar sind, um das Vorhandensein von Toxinen zu bestätigen. Die Kombination beider Methoden soll künftig dazu beitragen, Gesundheitsrisiken zu minimieren und das Management von Wasserressourcen unter anhaltender Dürre zu verbessern.Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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