NASA Armstrong erweitert Forschung zu leisen Überschallflügen, Hyperschall und urbaner Luftmobilität im Jahr 2025
USA: NASA Armstrong erweitert Forschung zu leisen Überschallflügen, Hyperschall und urbaner Luftmobilität im Jahr 2025
Im Jahr 2025 wurden am Armstrong Flight Research Center in Edwards, Kalifornien, mehrere Schlüsselprojekte vorangetrieben, die von leisen Überschallflügen über hyperschallfähige Systeme bis hin zu urbanen Luftmobilitätslösungen reichen. Die Arbeiten unterstützten die übergeordneten Ziele der NASA, die Luftfahrt sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
Leiser Überschall und Quesst‑Mission
Das X‑59‑Flugzeug, das für die Quesst‑Mission entwickelt wird, erhielt im Frühjahr umfangreiche Tests, darunter elektromagnetische Verträglichkeitsprüfungen, Triebwerks‑Afterburner‑Tests und Taxi‑Manöver. Am 28. Oktober 2025 soll das Flugzeug seinen Erstflug absolvieren, ein historischer Meilenstein für leise Überschalltechnologie. Das SCHAMROQ‑Team kalibrierte mehrere Schock‑Messsonden, um die Druckwellen des X‑59 präzise zu erfassen.
Hyperschall‑ und Hochgeschwindigkeitsforschung
Ingenieure entwickelten ein Faseroptik‑Messsystem, das Vibrationen und thermische Belastungen während hyperschallflügen bis zu Mach 5 aufzeichnet. In Windkanälen wurden Strömungsdaten über die Tragflächen des Sustainable Flight Demonstrator gesammelt, um zukünftige nachhaltige Flugzeugdesigns zu optimieren. Zusätzlich wurde im X‑66‑Demonstrator ein spezieller Struktur‑Boden eingebaut, um den Zugang zu Messinstrumenten zu erleichtern.
Transformation der Luftmobilität
Im Rahmen des Advanced Air Mobility‑Programms testete NASA Armstrong Sensorarrays, um die Luftströmungen um elektrische Lufttaxis von Joby Aviation zu messen. Drohnen‑basierte Inspektionsverfahren wurden von einem kleinen Unternehmen demonstriert, um Wartungszeiten zu verkürzen. Die Ride‑Quality‑Laboratorien führten Komfortstudien mit Passagieren durch, um Vibrationen und Bewegungsabläufe in städtischen Lufttaxi‑Operationen zu bewerten.
Erdbeobachtung und Umweltforschung
Die ER‑2‑Hochaltitudenplattform unterstützte das Geological Earth Mapping Experiment (GEMx) und ermöglichte präzise Kalibrierungen von Satellitendaten. Drohnenflüge dokumentierten das Verhalten von Waldbränden, deren Rauchverteilung und die Auswirkungen nach kontrollierten Verbrennungen, wobei Temperatur‑ und Feuchtigkeitsdaten in Echtzeit erfasst wurden.
Technische Tests und Sicherheitsüberprüfungen
Techniker führten umfangreiche Sicherheitschecks an Flugzeugen, darunter Brems‑ und Lenksystemtests nach Low‑Speed‑Taxi‑Manövern. Das Fotografie‑ und Videoteam dokumentierte die Fortschritte, um zukünftige Analysen zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer Lockheed Martin ermöglichte die Übergabe des X‑59 nach dessen Erstflug an das Armstrong Center für weiterführende Forschung.
Zusammenarbeit und Personalentwicklung
Mehr als 200 Ingenieure, Techniker, Piloten und Unterstützungsmitarbeiter arbeiteten gemeinsam mit Industriepartnern, kleinen Unternehmen und Universitäten. Das Center förderte Praktika und Frühkarriereprogramme, um den Nachwuchs in den Bereichen Luftfahrt und Raumfahrt zu stärken. Laut Brad Flick, Center‑Direktor, wurden die Missionen „sicher und professionell“ durchgeführt, trotz hoher persönlicher Belastungen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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