Hardware‑Update im All
Am 8. Mai 2026 hat der NASA‑Astronaut Jessica Meir an Bord der Internationalen Raumstation optische Fasern geprüft und neue Komponenten am Cold‑Atom‑Lab (CAL) installiert. Die Arbeiten dienten der Aktualisierung der Messinstrumente, um die zukünftige Forschung zu unterstützen.
Funktion des Cold‑Atom‑Lab
Das Cold‑Atom‑Lab ist etwa so groß wie ein Minikühlschrank und wird von der Erde aus gesteuert. Es kühlt Atome auf Temperaturen unter minus 459 °F (minus 273,15 °C), also nahe dem absoluten Nullpunkt, sodass sie ein Bose‑Einstein‑Kondensat (BEC) bilden – einen fünften Aggregatzustand.
Wissenschaftliche Bedeutung
Im BEC können Wissenschaftler quantenmechanische Eigenschaften von Atomen mit bloßem Auge beobachten, etwa die Well‑Teilchen‑Dualität. Die Experimente ermöglichen Erkenntnisse, die auf der Erde nicht realisierbar sind, und tragen zur Grundlagenforschung für zukünftige Weltraummissionen bei.
Organisation und Sponsoring
Das CAL wird von Caltech in Pasadena betrieben; die Konstruktion, der Bau und der Betrieb erfolgen durch das Jet‑Prop
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