SpaceX wurde von der US-Raumfahrtbehörde ausgewählt, um die Startdienstleistungen für die StarBurst‑Mission bereitzustellen. Der Start ist für das Jahr 2028 geplant und erfolgt im Rahmen einer Bandwagon‑Rideshare‑Mission vom Space Launch Complex 40 am Cape Canaveral Space Force Station in Florida.
Vertragliche Rahmenbedingungen
Der Auftrag basiert auf einem Festpreis‑Task‑Order im Rahmen des VADR‑Vertrags (Venture‑Class Acquisition of Dedicated and Rideshare). Der unbefristete Liefer‑ und Abrufvertrag erstreckt sich über einen Zeitraum von zehn Jahren und kann einen Gesamtwert von bis zu einer Milliarde US‑Dollar erreichen.
Ziele der StarBurst‑Mission
Die StarBurst‑Satellit ist dafür konzipiert, den gesamten Himmel zu beobachten, der nicht von der Erde blockiert wird, um kurze Gamma‑Ray‑Bursts zu erfassen. Diese kurzen, hochenergetischen Ausbrüche entstehen, wenn dichte Sternenreste – Neutronensterne – miteinander verschmelzen.
Durch die Messung des ersten hochenergetischen Signals soll die Mission Aufschluss über die physikalischen Prozesse bei solchen Kollisionen geben und damit das Verständnis der Entstehung kurzer Gamma‑Ray‑Bursts vertiefen.
Bedeutung für die multimessenger Astronomie
Die von StarBurst gesammelten Daten werden mit Gravitations‑Wellen‑Messungen und ergänzenden Beobachtungen anderer Teleskope kombiniert. Auf diese Weise können Forscher die Ereignisse aus mehreren Signaltypen gleichzeitig analysieren – ein Ansatz, der als multimessenger Astronomie bezeichnet wird.
Die Integration von Satelliten‑, Gravitations‑Wellen‑ und bodengebundenen Beobachtungen soll ein umfassenderes Bild der astrophysikalischen Prozesse liefern und neue Erkenntnisse über die Herkunft schwerer Elemente im Universum ermöglichen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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