Ein Bild des NASA‑Hubble‑Weltraumteleskops stellt den Galaxienhaufen CL0016+1609 (auch MACS J0018.5+1626 genannt) dar, der in Röntgenstrahlen besonders hell erscheint und als einer der am intensivsten untersuchten Haufen gilt.
Die Röntgenbeobachtungen haben ergeben, dass es sich um zwei entlang der Sichtlinie zusammenstoßende Haufen handelt, wodurch ein komplexes Mergersystem entsteht.
Forscher beantragten Beobachtungszeit mit Hubbles Advanced Camera for Surveys, um die Verteilung der Dunklen Materie im Haufen exakt zu vermessen; die Gravitationseffekte dieser unsichtbaren Materie werden ĂĽber die Verzerrung des Lichts sichtbarer Objekte sichtbar.
Hintergrund der Beobachtung
Die außergewöhnliche Helligkeit im Röntgenbereich machte den Haufen zu einem bevorzugten Ziel für weiterführende Studien, da er Aufschluss über Prozesse in großen Strukturen des Universums geben kann.
Ziel der Hubble‑Beobachtung
Durch die Analyse der Gravitationslinseneffekte sollen Wissenschaftler die Rolle des Haufens im großräumigen Gefüge des Kosmos besser verstehen.
Einbindung in das RELICS‑Projekt
Zusätzliche Aufnahmen mit Hubbles Wide Field Camera 3 stammen aus dem RELICS‑Programm (Reionization Lensing Cluster Survey), das erstmals Infrarotbilder von 46 massiven Galaxienhaufen lieferte und rund 300 hochrotverschobene Kandidatengalaxien identifizierte.
Details im Bild
Im Bild ist ein schwacher vertikaler Bogen einer fernen Galaxie links neben den zentralen elliptischen Galaxien zu sehen; ein weiterer, kĂĽrzerer, aber heller Bogen erscheint oberhalb und rechts der zentralen Ellipsen.
Weitere Informationen und Kontakte
Der Medienkontakt lautet Claire Andreoli vom NASA Goddard Space Flight Center. Der Artikel wurde zuletzt am 18. Juni 2026 aktualisiert, bearbeitet von Andrea Gianopoulos am NASA Goddard Space Flight Center.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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