Ein von der NASA aufgenommener Satellitenbild zeigt, dass am 5. September 2026 ein ausgedehnter Staubsturm weite Teile Malis bedeckte.
Entstehung und Messung
Das Bild wurde vom MODIS‑Instrument des Terra‑Satelliten erstellt; das Instrument liefert hochauflösende Daten zur Erdoberfläche und Atmosphäre.
Ausdehnung und Weiterverbreitung
Nach dem Aufnahmedatum zeigten weitere Satellitenaufnahmen, dass die Staubpartikel westwärts über den Atlantik transportiert wurden, wobei ein vollständiger transatlantischer Durchgang als unwahrscheinlich gilt.
Zusammenhang mit regionalen Wetterphänomenen
Atmosphärenforscher Tianle Yuan vom Goddard Space Flight Center erklärte, dass solche Stürme häufig mit Haboobs verbunden seien, die durch starke konvektive Winde entstehen.
Einfluss von El Niño
Yuan wies darauf hin, dass das sich entwickelnde El Niño‑Ereignis die Staubverteilung im Sahel beeinflussen könne, indem es die intertropische Konvergenzzone verschiebe und sowohl trockene Böden als auch Konvektionsintensität ändere.
Langfristige Beobachtungen
Frühere NASA‑Studien aus den Jahren 2001, 2020 und 2021 dokumentierten ähnliche Muster, wobei die Sahara‑Luftschicht im Sommer häufig Staub über tausende Kilometer transportiert.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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