Kernereignis
Am 10. September 2026 wurde bei einer feierlichen Banddurchschneidung die vollständige Wiederherstellung der zentralen Antenne der Guam Remote Station verkündet, womit die Station nach mehr als drei Jahren Wiederaufbau wieder voll in Betrieb genommen wurde.
Teilnehmer
Vertreter von NASA, das Büro des Gouverneurs von Guam, Militärpersonal sowie Angehörige nahmen an der Zeremonie teil und würdigten die geleistete Arbeit.
Bedeutung für die Raumfahrt
Die Guam Remote Station ist ein Schlüsselelement des Tracking‑und Data‑Relay‑Satelliten‑Netzwerks (TDRS) und schließt die sogenannte „Zone of Exclusion“. Ohne diese Station könnte die Internationale Raumstation bis zu 20 Minuten pro 90‑Minuten‑Umlaufzeit den Kontakt zur Erde verlieren.
Schäden durch Super Typhoon Mawar
Am 24. Mai 2023 traf der Kategorie‑4‑Super‑Typhoon Mawar Guam mit Windgeschwindigkeiten von 185 mph und mehr als 28 inches Regen. Dabei wurden zwei 16,5‑Meter‑Antennen zerstört, eine 11‑Meter‑Nordantenne sowie das Inter‑Facility‑Link‑Gebäude beschädigt, wodurch die TDRS‑Abdeckung auf etwa 85 % einer Umlaufbahn sank.
Zwischenlösungen
NASA führte Notreparaturen an der am wenigsten beschädigten Antenne durch und nutzte zwei mobile Terminals der US‑Armee, um die Kommunikation vorübergehend zu sichern. Diese Maßnahmen ermöglichten einen Teilbetrieb rechtzeitig für einen Weltraumspaziergang im November 2023.
Finanzierung und Wiederaufbau
Im frühen Jahr 2025 stellte der Kongress Notfallmittel für den Wiederaufbau bereit. Der Bau begann im Sommer 2025 und wurde im Sommer 2026 abgeschlossen, wobei dieselben Mittel auch kritische Modernisierungen an drei weiteren Bodenstationen des Near Space Network ermöglichten.
Zitat
„Die Rückkehr des zentralen Antennenbetriebs der Guam Remote Station steht für mehr als die Wiederherstellung einer Infrastruktur – sie zeugt von der Hingabe, Belastbarkeit und Einfallsreichtum der Menschen, die das ermöglicht haben“, erklärte Jena Garrahy, Deputy Program Manager für Network Operations.
Organisation und Verwaltung
Das Near Space Network wird von der SCaN‑Division des NASA‑Forschungs‑ und Technologie‑Mission‑Directorates finanziert, operativ vom Goddard Space Flight Center in Maryland geleitet und die Reparaturarbeiten wurden vom Glenn Research Center in Cleveland koordiniert.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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