USA: NASA gibt Tipps fĂĽr Sternbeobachtungen im Mai 2026
Die NASA informiert über drei astronomische Ereignisse im Mai 2026: den Eta‑Aquarid‑Meteorstrom, die Mond‑Venus‑Konjunktion am 18. Mai und einen sogenannten Blue Moon am 31. Mai. Alle drei Phänomene lassen sich mit einfachen Beobachtungstipps gut verfolgen.
Eta‑Aquarid‑Meteorstrom
Der Eta‑Aquarid‑Meteorstrom entsteht, wenn die Erde den Staubschweif des Halleys‑Kometen durchquert. Der Komet passierte zuletzt 1986 das innere Sonnensystem und wird erst 2061 wieder zurückkehren. Die Meteore erreichen Geschwindigkeiten von etwa 40 Meilen pro Sekunde und scheinen aus dem Sternbild Wassermann zu kommen.
Beobachtungstipps fĂĽr den Meteorstrom
Der Höhepunkt liegt voraussichtlich zwischen dem 5. und 6. Mai. Unter idealen Bedingungen können bis zu 50 Meteore pro Stunde sichtbar werden, insbesondere in den Stunden vor der Morgendämmerung im Osten. Beobachter sollten einen dunklen Ort wählen, die Augen 20‑30 Minuten anpassen lassen und Lichtquellen, inklusive Handybildschirme, meiden.
Mond‑Venus‑Konjunktion
Am 18. Mai steht die Sichel des Mondes in unmittelbarer Nähe zur hellen Venus, die als Abendstern gut zu erkennen ist. Die beiden Himmelskörper erscheinen nahe beieinander, obwohl sie in Wirklichkeit Millionen von Kilometern auseinander liegen.
Beobachtungstipps fĂĽr die Konjunktion
Nach Sonnenuntergang sollte nach Westen geschaut werden, wo Mond und Venus gemeinsam am Himmel zu sehen sind. Der klare Mondrand erleichtert das Auffinden der Venus, sodass auch weniger erfahrene Beobachter das Phänomen gut erkennen können.
Blue Moon
Der 31. Mai bringt einen zweiten Vollmond im selben Kalendermonat – den sogenannten Blue Moon. Trotz des Namens erscheint der Mond nicht blau, sondern hat die übliche silbrig‑weiße Farbe. Der Begriff bezeichnet lediglich die relative Seltenheit dieses Ereignisses.
Beobachtungstipps fĂĽr den Blue Moon
Der Vollmond ist die ganze Nacht über sichtbar. Beobachter können den Mond in seiner vollen Pracht genießen und gleichzeitig die Sternenkonstellationen rund um ihn beobachten. Ein dunkler Standort verbessert die Sichtbarkeit von Sternen und anderen Himmelsobjekten.
Weitere Informationen
Weitere Details zu den genannten Ereignissen und zu aktuellen NASA‑Missionen finden Interessierte auf der offiziellen NASA‑Webseite. Raquel Villanueva vom Jet Propulsion Laboratory hat die Informationen bereitgestellt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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