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AI GENERATED 05.01.2026 • 23:55 Wissenschaft & Forschung

NASA-Hubble entdeckt Begleitstern von Betelgeuse und dessen Gas‑Wake

Astronomen haben mithilfe des Hubble‑Weltraumteleskops und bodengebundener Observatorien den Einfluss eines bislang verborgenen Begleitsterns auf die Atmosphäre des roten Riesen Betelgeuse nachgewiesen. Die Beobachtungen erstreckten sich über fast acht Jahre, wurden am Montag auf der 247. Versammlung der American Astronomical Society in Phoenix vorgestellt und sind für die Veröffentlichung im Astrophysical Journal angenommen.

Nachweis des Begleitsterns

Das Team um den Wissenschaftler Andrea Dupree vom Center for Astrophysics identifizierte den dichten Gas‑Wake des Begleitsterns Siwarha, indem es systematische Änderungen im Licht des Sterns verfolgte. Der Begleiter kreuzt alle sechs Jahre (etwa 2.100 Tage) die äußere Atmosphäre von Betelgeuse und erzeugt dabei ein Muster, das mit den Daten übereinstimmt. „Es ist ein wenig wie ein Boot, das durch Wasser fährt. Der Begleitstern erzeugt eine Wellenbewegung in Betelgeuses Atmosphäre, die wir in den Messungen sehen können“, erklärte Dupree.

Beobachtungsinstrumente

Zusätzlich zum Hubble‑Teleskop wurden Daten der Fred Lawrence Whipple Observatory in Arizona und des Roque de Los Muchachos Observatoriums auf La Palma herangezogen. Die Analyse zeigte Veränderungen im Spektrum des Sterns sowie in Geschwindigkeit und Richtung der Gase, die auf den dichten Wake zurückzuführen sind. Der Wake erscheint unmittelbar nach dem Durchgang des Begleitsterns vor Betelgeuse.

Bedeutung für die Sternentwicklung

Die Entdeckung erklärt die langjährigen Rätsel um die Helligkeitsschwankungen von Betelgeuse, insbesondere den kurzen 400‑Tag‑Zyklus und das lange sekundäre Intervall von 2.100 Tagen. Durch das direkte Sichtbarmachen des Begleitsterns können Wissenschaftler nun besser nachvollziehen, wie massive Sterne Material verlieren und sich auf eine mögliche Supernova vorbereiten.

Ausblick auf zukünftige Beobachtungen

Da Betelgeuse den Begleiter aus unserer Sicht künftig wieder verdeckt, planen Astronomen weitere Beobachtungen für das nächste Auftreten im Jahr 2027. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten zudem Aufschluss über ähnliche Phänomene bei anderen Riesensternen geben.

Hintergrund zum Hubble‑Teleskop

Das Hubble‑Weltraumteleskop, ein Gemeinschaftsprojekt von NASA und ESA, ist seit über drei Jahrzehnten im Einsatz und wird von der Goddard Space Flight Center in Maryland verwaltet. Die Missionsoperationen werden von Lockheed Martin Space unterstützt, während die Space Telescope Science Institute in Baltimore die wissenschaftlichen Programme koordiniert.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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