USA: NASA nutzt Orion‑Simulator für Artemis‑II‑Training
Die NASA betreibt am Johnson Space Center in Houston den Orion Mission Simulator, um die Besatzung und das Flugkontrollteam für die bevorstehende Artemis‑II‑Mission rund um den Mond vorzubereiten.
Realistische Trainingsumgebung
Der Simulator reproduziert sämtliche Phasen des Flugs – von Start über Mondorbit bis zur Rückkehr – und liefert Echtzeit‑Daten, Audio und Video, sodass das Kontrollzentrum exakt das erlebt, was das Raumfahrzeug im Einsatz sehen wird.
Technische Umsetzung
Ein von der NASA und Partnern wie Lockheed Martin entwickeltes Softwaresystem erzeugt Kommunikationsverzögerungen, Near‑Space‑ und Deep‑Space‑Netzwerke und sorgt dafür, dass Anzeigen und Anzeigeninhalte dem realen Fahrzeug entsprechen.
Leitung und Team
Als Exploration Project Manager für das Training Systems Office leitet Grace Lauderdale das Team, das den Simulator plant, programmiert und betreibt. Das Team schreibt Code, behebt Störungen und erzeugt gezielt Fehlfunktionen, um die Besatzung auf unvorhergesehene Situationen vorzubereiten.
Intensive Vorbereitung
Während einer 30‑Stunden‑Simulation arbeitete das Team rund um die Uhr, behob Speicherprobleme und stellte sicher, dass das System stabil blieb, um ein realistisches Training zu ermöglichen.
Persönliche Motivation
Lauderdale erklärte, dass ihr Wunsch, bei der NASA zu arbeiten, bereits seit der siebten Klasse besteht und dass die Möglichkeit, zur Rückkehr zum Mond beizutragen, für sie eine persönliche Erfüllung darstelle.
Ausblick
Das Team plant derzeit Trainingsszenarien für die kommenden bemannten Missionen Artemis III und weitere zukünftige Flüge, um die Einsatzbereitschaft von Besatzung und Flugkontrolle kontinuierlich zu sichern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
