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NASA‑Sensor MAIA misst Feinstaub in Addis Ababa
AI GENERATED 24.08.2026 20:00 Umwelt, Energie und Ressourcen

NASA‑Sensor MAIA misst Feinstaub in Addis Ababa

Ein von der NASA betriebener Luftsensor liefert in der äthiopischen Hauptstadt Addis Ababa aktuelle Messwerte zur Konzentration von Feinstaub (PM2.5). Der Sensor ist auf einem Dach installiert und…

Ein von der NASA betriebener Luftsensor liefert in der äthiopischen Hauptstadt Addis Ababa aktuelle Messwerte zur Konzentration von Feinstaub (PM2.5). Der Sensor ist auf einem Dach installiert und gehört zu einem Netzwerk von zehn Geräten, die weltweit eingesetzt werden, um die Luftqualität in städtischen Gebieten zu untersuchen.

Netzwerk von MAIA‑Sensoren

Das Multi‑Angle Imager for Aerosols (MAIA) Projekt nutzt die zehn Sensoren, um hochauflösende Daten über Partikel mit einem Durchmesser von höchstens 2,5 Mikrometern zu erfassen. Die Messungen erfolgen kontinuierlich und ermöglichen eine detaillierte Analyse von zeitlichen Schwankungen, etwa während der Hauptverkehrszeiten oder bei besonderen Ereignissen.

PM2.5‑Partikel gelten als besonders gesundheitsschädlich, weil sie tief in die Lunge eindringen und teilweise in den Blutkreislauf gelangen können. Zu den bekannten Auswirkungen zählen Atemwegserkrankungen, vorzeitiger Tod und Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung.

Schwarzer Kohlenstoff und Quellen

Ein signifikanter Anteil des gemessenen Feinstaubs in Addis Ababa besteht aus schwarzem Kohlenstoff, auch Ruß genannt. Dieser entsteht vor allem durch Dieselfahrzeuge, offene Feuer und andere Verbrennungsprozesse. Die Sensoren zeigen, dass die Konzentration von Ruß in den frühen Morgenstunden und während Feierlichkeiten stark ansteigen kann.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für Addis Ababa relevant, sondern lassen sich auf Städte weltweit übertragen, die ähnliche Emissionsquellen aufweisen. Durch den Vergleich mit Messungen in den USA können Forscher Muster erkennen und mögliche Gegenmaßnahmen ableiten.

Globale Gesundheitsauswirkungen

Der im Jahr 2025 veröffentlichte State of Global Air Report schätzt, dass die durch PM2.5 verursachten Todesfälle weltweit bei etwa 4,9 Millionen pro Jahr liegen. Schwarzer Kohlenstoff wird dabei besonders mit niedrigem Geburtsgewicht, beeinträchtigter Gehirnentwicklung und erhöhter Sterblichkeit in Verbindung gebracht.

Die fortlaufende Datenerfassung durch das MAIA‑Netzwerk unterstützt politische Entscheidungsträger dabei, evidenzbasierte Strategien zur Reduktion von Luftverschmutzung zu entwickeln und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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