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NASA testet neuestes System zur Herstellung von intravenösem Fluid im All
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AI GENERATED 23.04.2026 • 20:05 Technologie und Zukunft

NASA testet neuestes System zur Herstellung von intravenösem Fluid im All

Die NASA bereitet im Mai 2026 einen Test des IntraVenous Fluid GENeration Mini (IVGEN Mini) auf der Internationalen Raumstation vor. Das Gerät soll aus Trinkwasser der Raumstation steriles, medizinisches IV‑Fluid erzeugen, das bei Notfällen wie Dehydrierung oder Verbrennungen eingesetzt werden kann. Der Test umfasst die Produktion von zehn Litern Flüssigkeit über zwei Tage, die anschließend zur Erde zurückgebracht und auf Sicherheit geprüft werden.

Hintergrund und Notwendigkeit

Auf Langzeitmissionen jenseits der Erdumlaufbahn kann die Lagerung von vorverpacktem IV‑Fluid problematisch sein, weil die Haltbarkeit auf 16 Monate begrenzt ist. Die Möglichkeit, Fluid on‑demand zu erzeugen, reduziert das Risiko abgelaufener Vorräte und verringert das Startgewicht, was für Missionen zum Mond und Mars entscheidend ist.

Funktionsprinzip des Systems

Das System nimmt Trinkwasser aus der Raumstation, filtert Partikel und Mineralionen und mischt das gereinigte Wasser mit vordosiertem Natriumchlorid in einem Ausgabebeutel. Das Ergebnis ist ein steriles, medizinisches IV‑Fluid, das den Anforderungen der United States Pharmacopeia entspricht, einschließlich pH‑Wert, Salzgehalt und mikrobiologischer Reinheit.

Testablauf auf der Internationalen Raumstation

Nach dem Start mit der Northrop Grumman Cygnus XL am 11. April 2026 wird das Gerät von den Besatzungsmitgliedern der ISS über einen Zeitraum von zwei Tagen betrieben. Während dieses Zeitraums werden bis zu 1,2 Liter pro Stunde produziert, wobei die gesamte Menge nach dem Flug zur Erde zurückkehrt, um die Qualitätskriterien zu bestätigen.

Technische Weiterentwicklungen

Im Vergleich zur ersten Demonstration im Jahr 2010 ist das IVGEN Mini deutlich kleiner und leichter, weil gasförmiger Stickstoff durch kompakte Pumpen ersetzt wurde. Die Reduktion von Größe und Gewicht ermöglicht eine flexiblere Integration in zukünftige Raumfahrzeuge.

Bedeutung fĂĽr zukĂĽnftige Missionen

Für eine bemannte Marsmission könnten bis zu 100 Liter IV‑Fluid erforderlich sein. Der Transport von 100 Ein-Liter‑Beuteln würde erheblichen Raum und Masse beanspruchen, während ein kompaktes System wie das IVGEN Mini die benötigte Menge bei Bedarf erzeugen kann, wodurch das Risiko abgelaufener Vorräte entfällt.

Nächste Schritte und Ausblick

Nach Abschluss der ISS‑Tests plant das Team am NASA Mars Campaign Office weitere Haltbarkeitsstudien des erzeugten Fluids. Ziel ist es, das System für Langzeitmissionen zum Mond und Mars zu zertifizieren und in zukünftige Raumfahrzeugarchitekturen zu integrieren.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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