Unterzeichnung des Memorandums
Am 8. Oktober 2026 haben der NASA‑Administrator Jared Isaacman und der Energieminister Chris Wright ein Memorandum of Understanding mit dem Titel „Accelerating American Leadership in Space Nuclear Power and Propulsion“ unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen des Golden Age Summit im Donald J. Trump Institute of Peace in Washington und tritt am 1. November 2026 in Kraft. Ziel ist die enge Zusammenarbeit beider Behörden bei der Entwicklung sicherer, zuverlässiger Kerntechnologien für die Raumfahrt.
Umfang der Zusammenarbeit
Das Memorandum schafft einen Rahmen für die gesamte Wertschöpfungskette – von Grundlagenforschung und Brennstoffproduktion über strenge Tests bis hin zu Startintegration und Betrieb. Beide Partner betonen, dass die Sicherheit bei allen Schritten oberste Priorität hat.
Aussagen der Verantwortlichen
„Wir betreten die ‚Nuclear‑NASA‑Ära‘, die eine grundlegende Transformation der Raumfahrt darstellt“, erklärte Administrator Isaacman. „Kernenergie ermöglicht längere Missionen, größere Reichweiten und leistungsfähigere Raumfahrzeuge.“ Energieminister Wright ergänzte: „Dank Präsident Trump erreicht die nukleare Renaissance neue Grenzen. Das Energie‑Ministerium ist stolz, NASA bei der Erschließung unerkundeter Gebiete zu unterstützen.“
Politischer Kontext
Der Hintergrund ist ein im Dezember 2025 erlassenes Exekutivmandat von Präsident Trump, das NASA verpflichtet, bis 2030 einen einsatzbereiten Mond‑Oberflächenreaktor zu entwickeln. Das neue Memorandum soll bestehende Kooperationen im Bereich Fissions‑ und Radioisotopen‑Energie stärken und die Umsetzung dieses Ziels beschleunigen.
Geplante Raumfahrtprojekte
Im Jahr 2028 soll der Space Reactor‑1 Freedom gestartet werden, wodurch nukleare Antriebe von der Laborphase in die operative Tiefenraummission übergehen. Parallel dazu ist die Entwicklung des Lunar Reactor‑1 vorgesehen, ein fissionsbasierter Oberflächenreaktor, der die Energieversorgung zukünftiger Mondbasen sicherstellen soll.
Radioisotopen‑Energie für Missionen
NASA plant weiterhin den Einsatz von Radioisotopen‑Thermoelektrischen Generatoren (RTG) und Heizgeräten. Die Dragonfly‑Mission zur Saturn‑Monde Titan, ebenfalls für 2028 geplant, wird ein Multi‑Mission‑RTG sowie 24 leichte Radioisotopen‑Heizgeräte nutzen, um das Fluggerät zu betreiben und zu erwärmen.
Internationale Zusammenarbeit
Zusätzlich unterstützt NASA zusammen mit dem DOE die ESA‑Mission Rosalind Franklin, indem 24 ähnliche Heizgeräte bereitgestellt werden, um die Instrumente des Mars‑Rovers in der extremen Kälte zu schützen.
Weiterführende Informationen
Weitere Details zum Projekt „Nuclear NASA“ sind auf der NASA‑Website unter https://www.nasa.gov/ignition einsehbar. Ansprechpartner sind Camille Gallo und Elizabeth Shaw, Telefon 202‑358‑1600, E‑Mail camille.m.gallo@nasa.gov bzw. elizabeth.a.shaw@nasa.gov.Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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