Ein von der NASA am 5. Februar 2026 aufgenommenes Bild des Terra‑Satelliten dokumentiert die weite Schneebedeckung der japanischen Insel Hokkaido. Das Bild stammt vom MODIS‑Instrument und verdeutlicht die Ausdehnung von Schnee, Gletschern und Meereis in der Region.
Details zur Bildaufnahme
Das MODIS‑Instrument an Bord der Terra‑Satellit erfasste die Szene im sicht‑ und infraroten Spektrum, wobei die Daten über das EOSDIS‑LANCE‑System und GIBS/Worldview bereitgestellt wurden. Der Aufnahmetag war der 5. Februar 2026, ein Zeitraum, in dem mehrere heftige Stürme die Region trafen.
Geografische Besonderheiten
Hokkaido beheimatet mehr als 31 aktive Vulkane, von denen mehrere große Caldera‑Seen bilden. Auf dem Bild lassen sich mindestens fünf dieser Seen erkennen, die von den umliegenden Bergen umrahmt werden. Im Osten des Bildes erzeugen bewaldete Windschutzstreifen um Nakashibetsu ein schachbrettartiges Muster.
Winterbedingungen und Infrastruktur
Obwohl die Insel für ihre langen Schneefälle bekannt ist – Sapporo verzeichnet durchschnittlich über 140 Schneetage pro Jahr und rund 6 Meter (20 Fuß) Schnee – führten die Januar‑ und Februarstürme 2026 zu erheblichen Beeinträchtigungen. Flughäfen wurden geschlossen, Straßen blockiert und Zugverbindungen ausgesetzt.
Meereis im Nordosten
Im nördlichen Teil des Bildes zeigen wirbelnde Formationen von Meereis die Oberfläche des Ochotskischen Meeres. Diese Eisfelder entstehen durch kalte Luftmassen, die vom Kontinent herüberziehen, und verdeutlichen die extreme Kälte der Region im frühen Winter.
Weiterführende Informationen
Weitere Analysen zu den Auswirkungen von Meereis und Schneestürmen in Japan können über die NASA‑Webseiten eingesehen werden. Der Bildnachweis lautet Michala Garrison, Datenlieferant MODIS über EOSDIS LANCE und GIBS/Worldview.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
