Die Bundesregierung plant, im Herbst 2026 die Nationale Plattform für Forschungssicherheit zu etablieren. Sie soll als zentrale Koordinierungsstelle fungieren und die Bewertung von Chancen und Risiken wissenschaftlicher Aktivitäten unterstützen.
Hintergrund der Initiative
Die Ankündigung erfolgt als Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Anfrage‑Nummer 21/6448). In der Antwort (Dokument‑Nummer 21/6739) wird die geplante Plattform vorgestellt.
Ziele und Aufgaben
Die Plattform soll eine integrierende Funktion übernehmen und Wissenschaftlern ermöglichen, Forschungskooperationen angemessen zu bewerten, Risiken zu mindern und Chancen zu nutzen. Sie richtet sich an Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Stellen.
Internationale Vernetzung
Nach dem nationalen Start ist eine Anbindung an europäische und internationale Partner vorgesehen, um einen breiteren Austausch über Forschungsrisiken und -chancen zu ermöglichen.
Vertraulichkeit
Ein Teil der Informationen zur Plattform wird als Verschlusssache eingestuft, sodass weitere Details nicht öffentlich zugänglich sind.
Ausblick
Die Umsetzung soll schrittweise erfolgen, beginnend mit der Einrichtung einer Steuerungsgruppe im Herbst 2026, gefolgt von ersten Pilotprojekten im kommenden Jahr.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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