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Neuer 34‑Meter‑Sender stärkt das Deep Space Network
AI GENERATED 26.08.2026 01:00 Technologie und Zukunft

Neuer 34‑Meter‑Sender stärkt das Deep Space Network

Am 3. August 2026 nahm die NASA den Betrieb des neuen 34‑Meter‑Senders Deep Space Station 23 (DSS‑23) am Goldstone‑Komplex in Kalifornien auf. Der Sender erweitert das Deep Space Network (DSN) und…

Am 3. August 2026 nahm die NASA den Betrieb des neuen 34‑Meter‑Senders Deep Space Station 23 (DSS‑23) am Goldstone‑Komplex in Kalifornien auf. Der Sender erweitert das Deep Space Network (DSN) und übernimmt die Kommunikation mit bereits aktiven Raumfahrtaufträgen wie dem Mars Reconnaissance Orbiter, Psyche, Juno, Voyager 1 und dem Chandra‑Röntgenteleskop.

Hintergrund des Deep Space Network

Das DSN besteht aus großen Parabolantennen an drei Standorten – Goldstone (USA), Madrid (Spanien) und Canberra (Australien) – und dient als zentrales Kommunikations‑ und Navigationssystem für mehr als 40 Raumfahrtmissionen, die das Sonnensystem und darüber hinaus erforschen.

Aperture‑Enhancement‑Projekt

Im Rahmen des seit 2009 laufenden Aperture‑Enhancement‑Projekts plant die NASA den Einbau von sechs neuen 34‑Meter‑Multifrequenz‑Beam‑Waveguide‑Sendern. DSS‑23 ist der fünfte Sender, der am Goldstone‑Komplex installiert wurde und ergänzt drei weitere 34‑Meter‑Sender sowie einen 70‑Meter‑Sender.

Aussage von James Kenyon

„Durch die Erweiterung des Deep Space Network stärken wir die Kommunikationsbasis, die die NASA für künftige, ambitionierte Missionen benötigt – von erweiterten Mond‑Erkundungen bis hin zu tieferen Einblicken ins Sonnensystem“, erklärte James Kenyon, Associate Administrator des Research and Technology Mission Directorate in Washington.

Aussage von Dave Gallagher

„Die Einführung dieses nächsten‑Generation‑Senders bringt uns einer vollständig modernisierten Netzwerkstruktur näher, die fortschrittliche Technologie nutzt, um die Führungsposition der NASA in der Deep‑Space‑Kommunikation zu sichern“, sagte Dave Gallagher, Direktor des Jet Propulsion Laboratory.

Technische Details und Bauverlauf

Der Bau von DSS‑23 begann im Februar 2020. Im Dezember 2024 wurde das 133‑Tonnen‑Metallreflektorgerüst auf dem Fundament montiert, gefolgt von der Installation der reflektierenden Paneele. Anschließend erfolgte die Kalibrierung, sodass der Sender synchron mit den übrigen Antennen des Netzwerks arbeiten kann.

Zukünftige Erweiterungen

Das Projekt wird abgeschlossen, sobald der sechste Sender, Deep Space Station 33, im Jahr 2029 am Canberra‑Standort in Betrieb geht. Damit würde die Gesamtzahl der 34‑Meter‑Sender im DSN auf 13 steigen und die Möglichkeit bieten, mehrere Sender zu einem virtuellen Array zu kombinieren, das als Backup für die einzelnen 70‑Meter‑Sender dient.

Verwaltung und Einsatz

Das Jet Propulsion Laboratory, das im Auftrag der NASA das DSN betreibt, arbeitet unter Aufsicht des SCaN‑Programms (Space Communications and Navigation) des Research and Technology Mission Directorate. Mehr als 100 NASA‑ und Nicht‑NASA‑Aufträge nutzen das Netzwerk, darunter Missionen zur Unterstützung der Internationalen Raumstation, der Artemis‑Mondprogramme und der Erforschung des äußeren Sonnensystems.

Weitere Informationen zum Deep Space Network finden sich auf der offiziellen NASA‑Webseite.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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