Nicole Ozer wurde heute als neue Executive Director bei der Electronic Frontier Foundation benannt. Der Schritt markiert den Beginn einer neuen Führungsphase für die Organisation, die sich dem Schutz digitaler Freiheitsrechte verschrieben hat.
Beruflicher Werdegang
Ozer ist Jurist mit Schwerpunkt Datenschutz, Überwachung, Künstliche Intelligenz und digitale Rede. Zuvor war er Inaugural Executive Director des Center for Constitutional Democracy an der UC Law San Francisco.
Von 2004 bis 2025 leitete er das Technology and Civil Liberties Program der American Civil Liberties Union of Northern California, wo er zahlreiche Initiativen im Bereich Bürgerrechte initiierte.
Zusammenarbeit mit der EFF
Ozer arbeitete lange als Partner der EFF im Kampf für bürgerliche Freiheiten im digitalen Raum. Seine Expertise half, mehrere Schlüsselprojekte der Organisation voranzutreiben.
Legislative Erfolge
Unter seiner Führung wurden bedeutende Gesetze initiiert, darunter der California Electronic Communications Privacy Act, der als das strengste US-Gesetz zur elektronischen Überwachung gilt, sowie der Reader Privacy Act, der einen „Super‑Warrant“ für behördlichen Zugriff vorsieht. Weiterhin entwickelte er ein Modellgesetz für lokale Aufsicht von Überwachungssystemen, das in 25 Bundesstaaten adaptiert wurde und über 17 Millionen Menschen schützt.
Rechtliche Aktivitäten
Er war an zahlreichen Rechtsstreitigkeiten beteiligt, darunter die NSA‑Fälle, und verfasste einflussreiche Amicus‑Briefs, die vor dem US Supreme Court und dem California Supreme Court verhandelt wurden.
Nachfolge und Ausblick
Ozer folgt auf Cindy Cohn, die seit 2015 Executive Director war und das Amt im Laufe des Monats verlässt, um wieder als Anwältin zu arbeiten. Die EFF sieht mit Ozer an der Spitze eine Verstärkung ihrer Arbeit, um Technologie für Freiheit, Gerechtigkeit und Innovation zu nutzen, und ruft die Öffentlichkeit zur Unterstützung auf.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Electronic Frontier Foundation, lizenziert unter Creative Commons Attribution 4.0 (CC BY 4.0). Offene journalistische Inhalte.
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