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Niedriger Vitamin‑D‑Spiegel erhöht Sturzrisiko bei hospitalisierten Patienten
AI GENERATED 28.08.2026 06:30 Wissenschaft und Forschung

Niedriger Vitamin‑D‑Spiegel erhöht Sturzrisiko bei hospitalisierten Patienten

In einer Querschnittstudie mit 131 hospitalisierten Patienten wurde ein Zusammenhang zwischen Serum‑25‑Hydroxyvitamin‑D‑Spiegeln und dem Sturzrisiko nach dem Morse‑Fall‑Scale (MFS) nachgewiesen. Jeder Anstieg um 1 nmol/L war mit einer um…

In einer Querschnittstudie mit 131 hospitalisierten Patienten wurde ein Zusammenhang zwischen Serum‑25‑Hydroxyvitamin‑D‑Spiegeln und dem Sturzrisiko nach dem Morse‑Fall‑Scale (MFS) nachgewiesen. Jeder Anstieg um 1 nmol/L war mit einer um 7 % geringeren Wahrscheinlichkeit für ein hohes Sturzrisiko verbunden, während jedes Lebensjahr das Risiko um 7 % erhöhte.

Studienaufbau

Die Untersuchung wurde in einem Krankenhaus durchgeführt; nach Aufnahme wurden Blutproben entnommen und der 25(OH)D‑Spiegel bestimmt. Das Sturzrisiko wurde mittels MFS in niedrig, mittel und hoch klassifiziert. Von den 131 Patienten wurden 4 als niedrig, 15 als mittel und 112 als hoch eingestuft.

Ergebnisse zu Vitamin‑D

Die Mittelwerte des 25(OH)D‑Spiegels unterschieden sich signifikant zwischen den Risikogruppen (p = 0,003) und waren in der Hochrisikogruppe am niedrigsten.

Multivariate Analyse

In einem logistischen Regressionsmodell wurde der Zusammenhang zwischen Vitamin‑D und hohem Sturzrisiko adjustiert für Alter und Geschlecht. Das adjustierte Odds Ratio betrug 0,93 pro 1 nmol/L (95 %‑KI 0,89–0,96; p < 0,001). Das Geschlecht zeigte keinen signifikanten Einfluss (p = 0,79).

Bedeutung des Alters

Das gleiche Modell ergab ein adjustiertes Odds Ratio von 1,07 pro Lebensjahr (95 %‑KI 1,02–1,13; p = 0,01), was auf ein steigendes Risiko mit zunehmendem Alter hinweist.

Schlussfolgerungen

Die Autoren schließen, dass niedrige Vitamin‑D‑Spiegel und höheres Alter unabhängige Risikofaktoren für ein hohes MFS‑definiertes Sturzrisiko bei hospitalisierten Patienten darstellen.

Zukünftige Forschung

Die Studie weist darauf hin, dass prospektive Untersuchungen nötig sind, um die Kausalität zu prüfen und zu klären, ob die Korrektur eines Vitamin‑D‑Mangels das Sturzrisiko reduziert.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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