Die Zahl der Beratungen im sogenannten „Krisenchat“ ist von 3.672 im Jahr 2020 auf 21.499 im Jahr 2025 gestiegen. Insgesamt wurden von 2020 bis 2025 615.597 Beratungen über das Kinder‑ und Jugendtelefon sowie digitale Angebote registriert.
Regierungsplan zur Verbesserung der Kinder‑ und Jugendpsychotherapie
Die Bundesregierung plant, die Versorgung in der Kinder‑ und Jugendpsychotherapie zu verbessern, indem sie eine gesonderte Bedarfsplanung für psychotherapeutisch tätige Ärzte und Psychotherapeuten, die überwiegend oder ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln, einführt.
Erwartete Effekte der Bedarfsplanung
Nach Angaben der Regierung sollen dadurch weitere Niederlassungsmöglichkeiten für Kinder‑ und Jugendpsychotherapeuten entstehen und Wartezeiten für wohnortnahe Therapieangebote reduziert werden. Ein entsprechender Regelungsvorschlag soll zeitnah vorgelegt werden.
Weitere digitale Beratungsangebote
Zusätzlich zum Krisenchat wird die „Nummer gegen Kummer“ intensiv genutzt. Die „Jugendnotmail“ verzeichnete von 2.765 Beratungen im Jahr 2020 auf 8.238 im Jahr 2025 steigende Nutzung, wobei eine Beratung mit einem ratsuchenden Jugendlichen mehrere Wochen dauern kann.
Bedeutung niederschwelliger Angebote
Die Bundesregierung betont, dass niedrigschwellige digitale Beratungsangebote, die professionelle Unterstützung in seelischen Notlagen bieten, für die Prävention der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wichtig seien.
Ausblick
Die geplante Bedarfsplanung
Ende der Uebertragung