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Objektive Schlafmuster mit Krankheitsrisiko verknüpft – Studie mit 95.000 Personen
AI GENERATED 17.09.2026 21:45 Wissenschaft und Forschung

Objektive Schlafmuster mit Krankheitsrisiko verknüpft – Studie mit 95.000 Personen

USA: Schlafmuster und Krankheitsrisiko – große Studie liefert neue ErkenntnisseEine groß angelegte Analyse von Schlafdaten aus dem UK Biobank hat gezeigt, dass bestimmte reale Schlafmuster das Risiko für…

USA: Schlafmuster und Krankheitsrisiko – große Studie liefert neue Erkenntnisse

Eine groß angelegte Analyse von Schlafdaten aus dem UK Biobank hat gezeigt, dass bestimmte reale Schlafmuster das Risiko für zahlreiche Krankheiten beeinflussen können. Dabei wurden bei 95.559 Teilnehmenden über einen Medianzeitraum von 8,9 Jahren insgesamt 156 signifikante Zusammenhänge zwischen Schlafparametern und Erkrankungen identifiziert.

Wesentliche Ergebnisse

Höhere Anteile an REM‑Schlaf sowie an Tiefschlaf (N3) waren jeweils mit einem geringeren Risiko für 83 bzw. 7 Erkrankungen verbunden. Im Gegensatz dazu gingen ein hoher Grad an Schlafirregularität und ein erhöhter Anteil an Wachphasen nach dem Einschlafen (WASO) mit einem erhöhten Risiko für 3 bzw. 6 Krankheiten einher.

Methodik

Die Forschenden nutzten das SleepNet‑Algorithmus, um aus am Handgelenk getragenen Beschleunigungsmessungen Schlafphasen (REM, N1, N2, N3), Gesamtschlafdauer, Schlafirregularität und WASO zu extrahieren. Anschließend wurden mithilfe von Cox‑Regressionen und adjustierten Modellen über 1.049 Krankheitsphänotypen assoziative Analysen durchgeführt.

Detailbefunde zu Schlafphasen

Der erhöhte REM‑Anteil reduzierte das Risiko für ein breites Spektrum von Erkrankungen, darunter kardiovaskuläre und metabolische Störungen. Tiefschlaf zeigte vor allem Schutzwirkungen gegenüber neurodegenerativen Erkrankungen.

Schlafdauer und Krankheitsrisiko

Restriktive kubische Spline‑Analysen offenbarten nicht‑lineare Zusammenhänge zwischen Schlafdauer und 86 Krankheitsphänotypen (P für Nicht‑Linearität < 0,05). Für 69 dieser Phänotypen lag das Minimum‑Risiko im Bereich von 6 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht.

Extreme Kurzschläfer besonders gefährdet

Personen, die weniger als fünf Stunden pro Nacht schliefen, wiesen die meisten nachteiligen Assoziationen auf: 37 von 41 signifikanten negativen Zusammenhängen traten im Vergleich zur Referenzgruppe von 6–8 Stunden Schlaf auf.

Einschränkungen der Untersuchung

Die Studie ist beobachtungsbasiert und kann trotz umfangreicher Adjustierung nicht alle potenziellen Störfaktoren ausschließen. Deshalb lassen sich keine kausalen Schlüsse ziehen.

Bedeutung für Prävention

Die Ergebnisse unterstreichen, dass ein regelmäßiger Schlaf von sechs bis acht Stunden sowie ein gesunder Anteil an REM‑ und Tiefschlaf potenziell das Risiko für zahlreiche Erkrankungen senken können. Gesundheitspolitische Maßnahmen, die auf die Optimierung von Schlafdauer und -qualität abzielen, könnten demnach zur Krankheitsprävention beitragen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS Medicine, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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