Deutschland: Offene Haftbefehle leicht gestiegen
Die Bundesregierung hat zum Stichtag 1. Juli 2026 insgesamt 170.667 offene nationale Haftbefehle gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Hintergrund
Ein nationaler Haftbefehl dient der bundesweiten Fahndung nach Personen, die wegen strafbarer Handlungen gesucht werden. Sobald ein Haftbefehl erteilt ist, wird er im polizeilichen Informationssystem erfasst und steht allen Polizeibehörden zur Verfügung.
Datenbasis
Die Zahlen stammen aus der Antwort der Bundesregierung (Dokument 21/7156) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Dokument 21/6795). In der Antwort wird ausdrücklich auf das polizeiliche Informationssystem verwiesen.
Entwicklung nach Bundesländern
Zusätzlich zu der Gesamtzahl liefert das Dokument eine Aufschlüsselung nach den einzelnen Bundesländern. Die jeweiligen Landesbehörden haben die Zahlen in ihren internen Statistiken übernommen, wobei keine einzelnen Landeswerte im öffentlichen Text genannt werden.
Reaktionen
Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte, dass der leichte Anstieg die stabile Lage des polizeilichen Einsatzes widerspiegele und dass die Behörden weiterhin an einer effizienten Bearbeitung der Haftbefehle arbeite.
Historischer Vergleich
Im Vergleich zum Vorjahr lag die Zahl der offenen Haftbefehle bei rund 170.496, was den Anstieg von 0,1 Prozent erklärt.
Verwendung der Daten
Die erfassten Haftbefehle bilden die Grundlage für Fahndungsaktionen, bei denen Polizistinnen und Polizisten gezielt nach den gesuchten Personen suchen. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um die Einsatzplanung zu optimieren.
WeiterfĂĽhrende Informationen
Die vollständigen Dokumente sind auf der Website des Deutschen Bundestages einsehbar. Dort können Interessierte die detaillierten Zahlen und die zugrunde liegenden Methodiken prüfen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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