Deutschland: OpenDesk-Lizenzen in der Bundesverwaltung: 8.475 im Produktivbetrieb
Die Bundesverwaltung nutzt derzeit 8.475 Lizenzen der Office-Alternative openDesk im Produktivbetrieb, wie aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht.
Lizenzbestand und Nutzung
Insgesamt stehen 8.756 openDesk-Lizenzen zur Verfügung. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 7.696 Lizenzen im produktiven Einsatz, seitdem hat sich die Zahl auf 8.475 erhöht.
Pilotprojekte und Testphase
Etwa 280 Lizenzen sind für Pilotierungen reserviert. Bis Ende des zweiten Quartals 2026 soll eine Teststellung von openDesk abgeschlossen sein; die Ergebnisse fließen in einen zukünftigen Vorgehensplan ein.
Planungen für den Rollout
Ein umfassender Rollout‑Plan für die weitere Bundesverwaltung befindet sich derzeit in der Ausarbeitung. Die Regierung plant, die Einführung durch intensive Schulungsmaßnahmen zu begleiten.
Ersatz von proprietären Lösungen
Derzeit findet keine exklusive Nutzung von openDesk als Ersatz für proprietäre Softwarelösungen statt. Auf die Frage, wie viele Arbeitsplätze bereits von einer Microsoft‑Umgebung abgelöst wurden, kann die Regierung keine belastbare Aussage geben.
Hintergrund der Anfrage
Die Angaben stammen aus einer schriftlichen Antwort (21/5502) der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (21/5091) der Linksfraktion, veröffentlicht am 27. April 2026.
Ausblick
Nach Abschluss der Testphase und Auswertung der Ergebnisse wird die Regierung den nächsten Schritt im digitalen Modernisierungsprozess der Bundesverwaltung festlegen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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