International: Papst Leo XIV beginnt elf‑tägige Apostolische Reise durch Afrika
Papst Leo XIV hat am 13. April 2026 seine elf‑tägige Apostolische Reise durch Afrika mit der Ankunft in Algerien begonnen. Der Besuch soll laut einem Vatikanbeamten die Aufmerksamkeit der Welt auf den Kontinent lenken und Themen wie Frieden, Migration und interreligiösen Dialog behandeln.
Start der Reise in Algerien
In Algerien, dem ersten Staat, den der Papst besucht, soll er antike christliche Stätten in Annaba besichtigen und anschließend die Große Moschee von Algier betreten, um den interreligiösen Dialog zu betonen.
Aufenthalt in Kamerun
Der nächste Halt war Kamerun, wo der Papst in Douala vor etwa 120.000 Menschen sprach. Er rief die Jugend dazu auf, Gewalt und Korruption abzulehnen, und betonte die Notwendigkeit von Gerechtigkeit und Frieden. Anschließend besuchte er ein katholisches Krankenhaus und traf Studierende der Katholischen Universität Zentralafrika in Yaoundé.
Besuch in Angola
Am 19. April 2026 traf der Papst in Angola Präsident João Lourenço sowie weitere Beamte in Luanda. Dort hielt er eine Ansprache vor einer Menschenmenge und plante einen Besuch des Wallfahrtsortes Muxima, dem wichtigsten christlichen Pilgerziel des Landes.
Abschluss in Äquatorialguinea
Der letzte Abschnitt der Reise führte den Papst am 21. April 2026 nach Äquatorialguinea. Laut BBC machen dort über 70 % der Bevölkerung den Katholizismus aus, sodass das Land zu den am schnellsten wachsenden katholischen Regionen zählt.
Bedeutung fĂĽr die katholische Kirche
Statistiken zeigen, dass 2024 etwa 288 Millionen Katholiken in Afrika lebten, was mehr als ein Fünftel der weltweiten Katholiken entspricht. Beobachter sehen in der Tour eine Chance, die Beziehungen zwischen dem Vatikan und den afrikanischen Staaten zu stärken und gleichzeitig soziale Herausforderungen wie Migration und Armut anzusprechen.
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