Pensionszahlen 2024: 171.000 neue Erwerbsminderungsrentner und 937.000 reguläre Altersrentner
Deutschland: Rentenversicherungsbericht 2025 – Zahlen zu Erwerbsminderungs- und Altersrenten
Neuere Erwerbsminderungs- und Altersrentner
Im Jahr 2024 wurden rund 171.000 Menschen neu mit einer Erwerbsminderungsrente ausgestattet, wobei der durchschnittliche monatliche Betrag bei 1.041 Euro lag. Gleichzeitig sind etwa 937.000 Personen mit einer regulären Altersrente aus dem Berufsleben ausgeschieden; die durchschnittliche monatliche Höhe betrug dabei rund 1.100 Euro (Frauen 981 Euro, Männer 1.330 Euro). Diese Zahlen stammen aus dem Rentenversicherungsbericht 2025, der der Bundesregierung als Unterrichtung vorliegt.
Regionale Unterschiede bei Altersrenten
Der Bericht stellt fest, dass bei den Altersrenten deutliche regionale Unterschiede bestehen. Bei den Frauen liegt die durchschnittliche Rentenzahlung in Westdeutschland unter 1.000 Euro, mit Ausnahme von Hamburg (1.009 Euro), während in den ostdeutschen Bundesländern die durchschnittliche Rente über 1.200 Euro beträgt. Bei den Männern zeigt sich das Gegenteil: In den ostdeutschen Bundesländern liegt die durchschnittliche Rentenzahlung bei 1.291 Euro (Beispiel Brandenburg) oder darunter, während in Westdeutschland die Werte zwischen 1.232 Euro (Bremen) und 1.475 Euro (Baden-Württemberg) liegen.
Regionale Unterschiede bei Erwerbsminderungsrenten
Hinsichtlich der Erwerbsminderungsrenten gibt es laut Bericht nur geringe regionale Unterschiede.
Grundrente und Begünstigte
Aus der Unterrichtung geht hervor, dass zum 31. Dezember 2024 rund 1,4 Millionen Rentenzahlungen durch einen Grundrentenzuschlag aufgestockt wurden. Davon profitieren etwa 1,2 Millionen Begünstigte, vorwiegend Altersrentner. Etwa drei Viertel der Begünstigten sind Frauen (eine Million), die häufig in schlechter bezahlten Beschäftigungsverhältnissen tätig waren.
Höhe des Grundrentenzuschlags
Der Bericht gibt an, dass Männer im Durchschnitt einen Grundrentenzuschlag von 79 Euro pro Monat erhalten, während der Zuschlag für Frauen im Mittel um 25 Euro höher liegt, also etwa 104 Euro monatlich.
Regionale Aspekte des Grundrentenzuschlags
In Ostdeutschland beziehen mehr Menschen den Grundrentenzuschlag, jedoch ist die durchschnittliche Höhe des monatlichen Zuschlags bei Altersrenten niedriger als in Westdeutschland.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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